Zeitung Heute : „Finankrise gefährlicher als Al Qaida“

Washington - Die Wirtschaftskrise gefährdet nach Ansicht der US-Geheimdienste die Sicherheit der USA dereit mehr als der Terrorismus. Sollte die Krise anhalten, wäre in einigen ärmeren Ländern die politische Ordnung in Gefahr, heißt es im Jahresbericht von US-Geheimdienstkoordinator Dennis Blair. Wenn die Krise noch „ein bis wei Jahre“ anhalte, bestehe vor allem in Ländern der früheren Sowjetunion, Afrikas und Lateinamerikas die Gefahr der Instabilität, weil sie finaniell nicht gerüstet seien. Das wirke sich auf die USA vor allem in Form von Protektionismus aus. Auch könnten Verbündete und Freunde der USA ihren Verpflichtungen im Bereich der Verteidigung und der humanitären Hilfe möglicherweise nicht mehr nachkommen. Das Terrornetwerk Al Qaida sei heute „weniger fähig und weniger effektiv als noch vor einem Jahr“. Grund sei der „anhaltende Druck“, den die USA und ihre Verbündeten auf „den Kern der Al-Qaida-Führung in Pakistan“ ausübten, sowie der Verlust mehrerer Führungsfiguren. AFP

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