FINANZWIRTSCHAFT : Das Schlimmste ist auf dem Tisch

Diejenigen, die den Konjunkturabschwung zu einer tiefen Wirtschaftskrise werden ließen, haben bereits schlimme Tage hinter sich. Hohe Abschreibungen verhagelten die Bilanzen, Tausende Jobs wurden gestrichen. Jetzt kommen die üblichen Folgen einer Rezession hinzu: Eine geringere Nachfrage nach Krediten sowie höhere Ausfallraten trübten die Aussichten der Finanzbranche, heißt es bei den privaten Banken.

Immerhin: Der größte Teil fauler Kreditpapiere in den Depots dürfte mittlerweile entdeckt sein, hoffen etwa die Sparkassen. Auch setzen die Institute auf eine Beruhigung der Lage an den Börsen. Ohnehin sehen sie sich, zusammen mit den Volksbanken, noch in einer vergleichsweise komfortablen Lage. Engpässe bei der Finanzierung gebe es nicht, lassen die Lobbyisten wissen. Allerdings dürften die nicht wenigen Fusionen im Zuge der Finanzkrise zu einem weiteren Arbeitsplatzabbau führen. brö

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