Zeitung Heute : „Flex-Klassen? Die Realität sieht anders aus!“

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Ingrid Straumer, Andersen-Grundschule Wedding

„Flex-Klassen“ hieß das Zauberwort, mit dem man die Probleme des Schulanfangs lösen wollte. Wochenpläne von Anfang an, selbstständiges Lernen nach eigenem Tempo. Die Realität: Schüler, die weder Farben noch Würfel kennen, Lernbehinderte ohne Deutschkenntnisse, Verhaltensgestörte und die normale Palette an Erst- und Zweitklässlern in einem Raum. Die meisten Schüler bringen dafür nicht genug Disziplin, Rücksicht und Lernwillen auf. Der große Vorteil der Flex-Klassen sollte sein, dass schwache Schüler drei Jahre für den Lernstoff von zwei Jahren haben sollten. Aber jetzt muss man sie doch schon nach zwei Jahren versetzen, weil sonst in den Gruppen kein Platz für neue Erstklässler ist. Der Zauber ist dahin.

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