Zeitung Heute : Flugrouten – Richter weist Kritik zurück

Berlin - Die Gegner der Flugrouten des künftigen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld haben am Dienstag vor dem Bundesverwaltungsgericht Leipzig einen Dämpfer erfahren. Zum Auftakt der auf zwei Tage angesetzten Anhörungen zu den Klagen gegen die Baugenehmigung deutete der Vorsitzende Richter Rüdiger Rubel an, dass sich an den bisherigen Flughafenplanungen nichts Grundlegendes mehr ändern dürfte. Zu Verhandlungsbeginn verwies er darauf, dass Flugrouten im Planfeststellungsverfahren für einen Flughafenbau nicht abschließend festgelegt würden und „von der Materie her flüchtig“ seien. Die in der Baugenehmigung beschriebenen, aber später geänderten Flugrouten müssten nicht den Routen entsprechen, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Flughafens festgeschrieben würden. Kläger sind Anwohner und Vertreter von Gemeinden, die nach den ursprünglichen Plänen nicht von den Flugrouten betroffen waren. kt

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