Zeitung Heute : Förderprogramm für Übersetzer

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Wer von Weltliteratur spricht, muss auch von ihren Übersetzern sprechen. Wer liest schon Tolstoj, Shakespeare oder Borges im Original? Übersetzungen sind bereichernder Kulturimport und Wirtschaftsfaktor, doch gewürdigt wird die Leistung der Übersetzer viel zu selten, ihre Namen bleiben meist unbekannt, ihre Bezüge schmal. Es ist mehr als ein Bonmot, dass die Putzfrau eines Verlages einen besseren Stundensatz bekommt als der Übersetzer. Der deutsche Übersetzerfonds (c/o Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, t 80 49 08 56, Fax 80 49 08 57) vergibt seit 1998 Arbeits- und Reisestipendien für Literaturübersetzer ins Deutsche.

Zwei Mal jährlich entscheidet eine Jury über die Vergabe der Fördermittel. Einsendeschluss für Anträge ist jeweils der 31. März und der 30. September.

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