Zeitung Heute : Förderung für schwer Vermittelbare Eingliederungszuschüsse erhöhen Jobchancen

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Als besonders schwer vermittelbar geltende Arbeitslose können von so genannten Eingliederungszuschüssen profitieren. Die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen, die derart gefördert wurden, sind noch drei Jahre später besser als die vergleichbarer Arbeitsloser ohne Förderung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Allerdings bedeute dies nicht, dass die Zuschüsse die Arbeitslosigkeit insgesamt senken, warnen die Autoren der Studie. Sie sprechen sich dafür aus, weiterhin nur Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen zu fördern.

Eingliederungszuschüsse zum Lohn können zeitlich begrenzt an Arbeitgeber gewährt werden. Sie sollen bewirken, dass Unternehmen Menschen einstellen, die ohne Förderung die Eintrittsbarriere nicht genommen hätten. Drei Jahre nach Förderbeginn ist der Studie zufolge der Anteil von Personen in regulärer Beschäftigung bei den Geförderten immer noch um 26 bis 42 Prozent höher als in anderen Gruppen. Die Förderdauer beträgt maximal zwölf Monate, bei Älteren ab 50 Jahren maximal 36 Monate. Der Förderhöchstsatz liegt bei 50 Prozent des Arbeitsentgelts. Im Jahr 2006 wurde so die Einstellung von knapp 230 000 Menschen unterstützt.dpa/gms

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