Zeitung Heute : Fonds im Vergleich

Nicole Heißmann

Wer nicht direkt Aktien oder Einzelwertpapiere kaufen will, kann sein Geld einem Fonds und damit den Händen eines Fondsmanagers anvertrauen. Der übernimmt es, ein Portfolio zusammenzustellen und berechnet dafür Ausgabe- und Verwaltungsgebühren.

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds investieren in Festgelder, Bankguthaben oder Wertpapiere mit festem Zins. Der Vorteil für den Anleger besteht darin, dass er schon mit kleinen Summen von der höheren Rendite einer großen Geldanlage profitiert. Dabei kann er jederzeit über sein investiertes Geld verfügen. Geldmarktfonds eignen sich, um kurzfristig Geld zu „parken“ und damit mehr Gewinn zu erzielen als mit Festgeld oder Sparbuch.

Rentenfonds

Rentenfonds enthalten überwiegend Wertpapiere mit festem Zins – in Mischung mit höher rentierlichen Pfandbriefen oder Unternehmensanleihen. Ihr Gewinn liegt im Schnitt über dem von Geldmarktfonds, sie sind aber stärker abhängig von Börsenkursschwankungen. Es gibt nationale und internationale Rentenfonds: Internationale Fonds versuchen, die häufig höheren Zinsen internationaler Rentenmärkte zu nutzen und von Währungskursgewinnen zu profitieren. Rentenfonds können börsentäglich wieder verkauft werden.

Aktienfonds

Für Sparer, denen Wertsteigerung vor Sicherheit geht, sind Aktienfonds interessant. Sie unterliegen stärker als Geldmarkt- und Rentenfonds den Schwankungen an der Börse, werfen aber unter Umständen größere Gewinne ab. Die Fondsanteile können jederzeit wieder verkauft werden, dabei muss jedoch eventuell bei einem Tageskurs unter dem Ausgabepreis ein Verlust hingenommen werden. Aktienfonds werden unterschieden nach Regionen, nach Branchen oder nach Unternehmensgröße.

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