Zeitung Heute : Frank Goosen, Kabarettist und Autor

WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

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WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen:

Mein Sohn, der mir mit einem Holzlöffel Fieber misst.

2. An meinem Leben:

Mein Ich und einige Dus.

3. An den 70er Jahren:

Waschbecken in Lofotengrün.

4. Heute:

Die Ehe. Und Vanille-Vla.

5. An der Farbe Orange:

Dass ich sie heute nicht mehr so oft sehen muss.

6. An Musik:

Trost und Erregung.

7. An Frauen:

Dass sie noch mit mir reden.

8. An Familie:

Dass man sich manchmal darüber kaputtlachen kann.

9. An der Liebe:

Dass man davon leben kann.

10. An Bochum:

Dass ich jeden Pflasterstein mit Namen kenne.

1. Beim Aufwachen:

Das Aufwachen.

2. An meinem Leben:

Manchmal mein Ich.

3. An den 80er Jahren:

Das Wetter.

4. Zu Hause:

Den Spalt unter der Tür meines Arbeitszimmers (kalte Füße).

5. Beim Schreiben:

Schmerzen.

6. An Musik:

Bedrängender Sprechgesang.

7. An Frauen:

Dass zu viele mit blöden Männern zusammen sind.

8. An Familie:

Verweigerung der Aussage, um mich selbst nicht zu belasten.

9. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Der war schon als Kind so.

10. An Bochum:

Den albernen Kreisverkehr vor dem Josefs-Hospital.

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