Zeitung Heute : Franz im Glück

Herr Müntefering wird Vorsitzender der SPD – aber wo kommt er her? Besuch in seiner Heimatstadt Sundern, in der seit Jahrzehnten die CDU regiert.

Matthias Kalle

Am Ende, wenn es vorbei ist, dann wird er zurückkommen, da sind sie sich ganz sicher. Wann das geschieht, das wissen sie nicht, und was dann vorbei sein wird, das können sie nur ahnen, aber Franz Müntefering wird heimkehren, irgendwann. Dahin, wo er herkommt, wo er hingehört.

Sundern im Sauerland, 30 000 Einwohner, Provinz, tiefstes Westfalen, so tief, dass sogar Dortmund weit weg scheint. Sundern ist erzkatholisch, so wie das ganze Sauerland, und wie überall in der Gegend gehen die Menschen in die Kirche, dann zum Frühschoppen, und sie wählen CDU. Und ausgerechnet einer von ihnen wird SPD-Vorsitzender, ach was, er wird der heimliche Kanzler, das jedenfalls haben sie hier in der „Bild“-Zeitung gelesen. Und deshalb sind jetzt Fremde in Sundern, mit Kameras und Mikrofonen, von RTL, von Spiegel TV, von der ARD, so, als ob das Herz und die Zukunft der deutschen Sozialdemokratie hier schlägt. Hier. In Sundern. Ausgerechnet.

Ausgerechnet hier, wo die Fußgängerzone „Hauptstraße“ heißt, das Eiscafé „Venezia“ und die Pizzeria „San Marco“. Ausgerechnet hier, wo am Sonntagmorgen die Glocken der St.-Johannes-Kirche zum Hochamt läuten, und am Abend noch einmal zur Heiligen Messe, und dazwischen kann man dann Tennis spielen oder Fußball oder man kann schießen oder kegeln oder wandern. Irgendwas muss man hier schließlich machen, und damit man das nicht einfach vergisst, gibt es Vereine. Und wer nicht schießen oder kegeln will, der geht in eine andere Art von Verein, der heißt dann CDU oder SPD. Franz Müntefering musste damals auch irgendwas machen und wurde SPD-Mitglied.

Das war 1966, er war 26 Jahre alt und arbeitete als kaufmännischer Angestellter bei der Firma Pingel, wo er auch seine Lehre gemacht hatte, als er 14 war und nicht aufs Gymnasium konnte, weil seine Eltern ein Haus bauen wollten und es sich nicht leisten konnten, ihren Sohn finanziell zu unterstützen. Die Firma machte Gardinenstangen und kleine Teile, die man für Lampen braucht. Im Sauerland wurden damals viele Gardinenstangen und kleine Teile für Lampen gemacht, aber weil dies Münteferings Leben nicht ausfüllte, und weil er mit 18 Jahren aufhörte, Fußball beim TuS Sundern zu spielen, begann er Bücher zu lesen. Er las sieben Jahre lang, und dann muss er irgendwas begriffen haben und wurde Politiker. Erst in Sundern, dann in Bonn, später in Düsseldorf, und jetzt ist er in Berlin, und wenn er heute nach Sundern kommt, weil Schützenfest ist oder weil ein alter Freund einen runden Geburtstag feiert, dann wohnt er im Sunderland-Hotel, denn das Haus seiner Eltern, das er geerbt hat, ist vermietet. Müntefering ist nur noch ein Gast in seiner Heimat, der immer dasselbe Hotelzimmer bucht und morgens entlang der Röhr joggt.

648 Meter – der Sunderner Gipfel

Er käme noch oft nach Sundern, sagen die, die ihn schon lange kennen. Und vielleicht kommt er auch deshalb immer wieder zurück, um sich daran zu erinnern, dass es richtig war, das alles hinter sich zu lassen: die St. Johannes Kirche, in der er Messdiener war, und die noch heute jeden Sonntag um neun Uhr zum Hochamt läutet; die Firma Pingel, die umgezogen ist, und wo der Junior jetzt die Geschäfte leitet; den Schomberg, mit 648 Metern der höchste Berg in Sundern, wo man tatsächlich Skifahren kann; den Sorpesee oder diese Landstraßen, bei denen die Kurven so verlaufen, dass man immer denkt, man fahre wieder zurück, und die Straße würde einen niemals raus bringen; den Stadtteil Enkhausen, wo das Heinrich-Lübke-Haus steht, das aussieht wie eine zu kleine Grundschule, und neben dem Haus ist der Friedhof, dort liegt Heinrich Lübke begraben; die Straße Brandhagen, wo das Haus seiner Eltern steht, in dem er lebte, bevor er Sundern endgültig verließ.

Ulrich Blum ist geblieben. In Sundern, in der Straße Brandhagen, und jetzt ist es auch zu spät, und eigentlich will Blum hier auch nicht wieder weg. Blum ist 55, ein ruhiger, bedächtiger Mann, der nie in die Politik wollte, aber dann zog er mit 28 nach Sundern, in das Nachbarhaus von Müntefering, und Müntefering gründete eine Siedlergemeinschaft, in die auch Blum eintrat, und irgendwann war er dann SPD-Mitglied. Jetzt ist er der Vertreter der Sunderner SPD-Fraktion im Kreistag des Hochsauerlandkreises. An diesem Samstagabend sitzt er im Gasthaus Willecke, im Sunderner Ortsteil Stockum. Das ist so ein Gasthof, wie es ihn nur in der Provinz geben kann: Vorne, in der Kneipe, trinkt man gerne um 18 Uhr schon ein Bier und einen Korn, hinten kann man essen, sehr gut und sehr bürgerlich. Die Leute kennen sich, wer kein Geld dabei hat, lässt anschreiben. Wer um 20 Uhr etwas essen möchte, ist meistens allein. Blum isst einen Salat, trinkt ein Wasser. „Ich muss ein wenig abnehmen“, sagt der Mann, der ein bisschen aussieht wie Sigmar Gabriel, aber auch wirklich nur so aussieht. „Ich arbeite lieber im Hintergrund“, sagt Blum, „Zahlen, Fakten, Daten – da kenne ich mich aus.“ Blum ist in seiner Partei ein Arbeiter, und er erzählt, dass früher in Sundern das Parteibuch über die Karriere entschied und die Sympathie für eine Partei den Arbeitsplatz sicherte. „Als ich mit der Politik anfing, Ende der 70er Jahre, da wurden hier noch unsere Wahlkampfplakate zerstört.“ Und er erzählt, wie einmal einem SPD-Mitglied doch tatsächlich vorgeworfen wurde, dass er anstatt mehrerer nur ein Kind habe. Er stoppt kurz, sagt dann: „So was prägt natürlich. Man merkt, dass man zusammen kämpfen muss.“ An vorderster Stelle kämpften andere, Blum reihte sich hinten ein. Er sagt, Müntefering habe damals sein Selbstbewusstsein gestärkt: „Franz meinte einmal zu mir: Denk immer dran, dass bei allem, was du tust, die Partei hinter dir steht. Dieser Satz hat schon sehr geholfen.“ Und dann erzählt er noch, wie Müntefering die Menschen begeistern konnte, und dass er immer versucht hat zu helfen, auch im ganz Kleinen: „Er kümmerte sich um alles. Um Kanalabdeckungen oder um Straßenlaternen. Wenn einer in der Kneipe was erzählte, dann hat sich Franz das immer auf einen Bierdeckel geschrieben und den dann eingesteckt. Man konnte sich immer sicher sein, dass das dann auch beantwortet wurde.“

Blum ist Handballschiedsrichter, also einer, der aufpasst, dass die Regeln eingehalten werden, dass es fair zugeht. Einer, der die Dinge regelt und nicht gerne im Mittelpunkt steht. Als das Fernsehen jetzt da war, da haben andere geredet. Blum mag nämlich keine Anekdoten über Müntefering erzählen, aber dann fällt ihm doch noch eine ein: Vor Jahren wurde der Name für eine neue Straße gesucht und der damalige Bürgermeister machte einen Vorschlag: „Nennen wir die Straße doch Marktplatz.“ Müntefering hörte sich das an und sagte dann: „Bin ich mit einverstanden. Mit Marxplatz.“

Vielleicht wäre Sabine Metzler damit auch einverstanden gewesen. Sie ist 51 Jahre alt und Lokalredakteurin der „Westfälischen Rundschau“. Vor 24 Jahren kam die Norddeutsche nach Sundern, irgendwann ist sie dann auch in die SPD eingetreten, und heute ist sie die Ortsvorsitzende. Sabine Metzler sitzt an diesem Nachmittag in einem Café am Sorpesee, trinkt einen heißen Kakao und erzählt, wie es ist, in Sundern sozialdemokratische Politik zu machen – in einem Ort, in dem seit Jahr und Tag die CDU den Bürgermeister stellt, seit den Kommunalwahlen 1999 sogar fast mit einer Zweidrittelmehrheit im Stadtrat. „Es gibt einen Wahlkreis, Hövel, da erreichte die CDU bei den Kommunalwahlen 1999 mehr als 80 Prozent der Stimmen.“ Sie redet über das Sauerland, über den Katholizismus hier, über die vererbte Verbundenheit zur CDU. Sie sagt: „Vor 40 Jahren galten Sozialdemokraten als Vaterlandsverräter.“ Heute gibt es in Sundern 320 SPD-Mitglieder, und Sabine Metzler sagt, dass es in den letzten Monaten nur zwei Austritte gab. „Wenn man eine Minderheit ist, dann schweißt das auch zusammen“, sagt sie.

Die Minderheit kämpft gegen einen übermächtigen Gegner, und der trägt einen braunen Cordanzug und sitzt in einem Büro, in dem außer einem Tisch und einer Sitzecke nicht viel ist. Hier im Rathaus haben die Dinge eben zu funktionieren, genau so, wie auch die Politik in Sundern hauptsächlich funktionieren soll. „Hier herrscht kein Klima, in dem sich die Parteien zerfleischen“, sagt Bürgermeister Friedhelm Wolf. „Deshalb kann ich mich natürlich auch freuen, dass jemand aus Sundern der Parteivorsitzende der SPD ist.“ Er wünscht Müntefering für sein neues Amt „Freude“. Er sagt nicht „Erfolg“. Aber er sagt, dass Müntefering als Sauerländer alle Voraussetzungen mitbringt: „Ruhe und Beharrlichkeit.“ Und er sagt, dass man eines hier mit Sicherheit lernt, nämlich dass es um das „Miterleben“ und das „Miterfahren“ ginge. Dass man mit den Menschen auskommen muss, egal, in welcher Partei sie sind. Wolf ist in der CDU, aber er ist auch im Tennisverein, im Reitverein und in zwei Gesangsvereinen. „Dabei saß ich noch nie auf einem Pferd. Und singen kann ich auch nicht.“ Sabine Metzler sagt über Wolf, er könne gut verwalten.

Im Gesicht so rot

Gerd-Josef Plass verwaltet in Sundern die Vergangenheit von Franz Müntefering, und wenn man den Mann trifft, dann weiß man nicht, ob man Mitleid oder Respekt für ihn haben soll. Mitleid, weil seit dem Moment, als Schröder bekannt gab, dass er den Parteivorsitz an Müntefering abgeben wird, sein Telefon nicht mehr still steht, weil jeder einen Satz von ihm über Müntefering haben will, und weil sie trotzdem seinen Namen falsch schreiben. Respekt, weil Plass es dann doch einfach macht, obwohl er krank ist. An den Augen wurde er operiert, er muss Cortison nehmen, deshalb ist sein Gesicht so rot, deshalb wirkt er schwach, obwohl er ein großer, kräftiger, sportlicher Mann ist. Der 63-Jährige ist pensionierter Lehrer, aber jetzt hat er eine Aufgabe. Er muss Sundern, die SPD und Müntefering verkaufen so gut es geht. Dafür holt er die Reporter auch mit seinem Auto aus dem Hotel ab und fährt dann zu sich nach Hause, weil er es unpassend findet, sich in der Öffentlichkeit zu unterhalten. Außerdem hat er doch zu Hause alles bereitliegen: Fotos, Zeitungsausschnitte und die Marionette, die seine Frau gemacht hat, und die aussieht wie Franz Müntefering. Sie hängt im Wohnzimmer, und immer, wenn ein Reporter da ist, muss Plass an den Fäden ziehen. Er zog sehr oft daran in den letzten zwei Tagen, und er musste immer wieder das gleiche erzählen: Dass er und Franz sich seit 50 Jahren kennen, dass sie beide aus erzkatholischen und armen Familien kommen, dass sie gemeinsam Messdiener waren, dass sie sich aus den Augen verloren hatten, als Plass auf das Gymnasium ging, und Müntefering seine Lehre machen musste, und wie sie sich dann wieder getroffen hätten, als Plass von seinem Lehramtsstudium aus Münster und Köln zurückkam und nur staunen konnte, was aus Müntefering geworden war. „Der hat in dieser Zeit so unfassbar viel gelesen. Franz hat sich wirklich selber erfunden, es war eine Emanzipation. Als wir uns wieder trafen, da war Franz viel weiter als ich. Er kannte bereits den Weg“, sagt Plass, der als Jugendlicher in der Jungen Union war und erst in seinem Studium langsam ahnte, dass es da ja noch eine andere große Partei gab. Der Weg führte beide in die SPD, es war kein einfacher Weg. „Ich weiß noch, als ich das erste Mal für die SPD in Sundern kandidiert habe, da sind vier Bekannte mit dem Auto ins Hochsauerland gefahren, zu meinem Onkel. Der war dort Pfarrer, und sie wollten ihm erzählen, was sein Neffe Unglaubliches vorhat. Mein Onkel hat sie dann aber rausgeschmissen.“ 35 Jahre ist das jetzt her, beide, Müntefering und Plass haben damals ihren Wahlkreis gewonnen und seitdem nie mehr verloren. Ihre Wahlkreise galten anfangs in Sundern als roter Schandfleck. „Einmal, im Wahlkampf, habe ich an einer Tür geklingelt, um eine SPD-Broschüre zu verteilen. Die wurde mir dann aus der Hand gerissen, auf den Boden geworfen, es wurde drauf gespuckt und die Türe zugeknallt.“

Plass ist trotz allem in Sundern geblieben, und wenn er von Müntefering spricht, dann ist da keine Wehmut in der Stimme, sondern so etwas wie Stolz und auch Bescheidenheit, denn schließlich weiß Plass ganz genau, dass sein Einfluss an der Stadtgrenze von Sundern aufhört. Genau dort, wo Münteferings Einfluss beginnt. Und deshalb kommen die Sunderner auch immer zu Plass, wenn sie „dem Franz“ etwas mitteilen wollen. „Ich habe hier auch eine Briefträgerfunktion“, sagt Plass. Er ruft ihn dann an oder schreibt ihm eine Mail, und im letzten Jahr hat er ihn in Berlin besucht. Er war mit Freunden dort, an einem Abend saßen sie in einer Kneipe, und irgendwann, es war schon spät, ging die Tür auf, und Müntefering kam noch auf ein Bier vorbei. „Der ist in Berlin nicht anders als hier in Sundern. Der verstellt sich nicht.“ Und dann sagt er noch, dass Müntefering sich vielleicht deshalb nicht verstellt, weil er immer schon sehr zurückhaltend gewesen sei. „Franz spricht einfach nicht über private Dinge, über Geld, über seinen Urlaub. Dieses Hemdsärmlige, Kumpelhafte – das hat er nicht, hat er nie gehabt. Er macht sich nicht gerne gemein. Er ist eben etwas spröde, westfälisch.“ Plass meint das als Kompliment. So als ob man nur in Sundern lernen könne, wie man ein anständiger Kerl wird. Als Plass noch Lehrer war, sagte er seinen Schülern, dass sie Sundern verlassen müssten, dass sie hier raus müssten, die Welt kennen lernen. Als ob das die Jugendlichen in Sundern nicht selber wüssten.

Die Jugendlichen trifft man in Sundern samstagabends bei McDonald’s. Es gab mal eine Diskothek im Ort, das „Lord’s Inn“, das hat aber zugemacht. Jetzt ist McDonald’s die Disko. Man geht an den Tresen, holt sich einen Milch-Shake, setzt sich hin, redet. Oder man steht draußen, auf dem Parkplatz, und die, die ein Auto haben, kurbeln die Fensterscheiben runter und lassen das Radio laufen. An diesem kalten Samstagabend hört man am besten den Partyservice des Senders Einslive, da kann man anrufen, wenn man eine Party sucht oder wenn man eine gibt. Piet Blank legt beim Partyservice Platten auf. Blank ist DJ, er arbeitet auch auf Ibiza und in Ischgl, aber das ist zu weit weg. Man könnte mit dem Auto nach Arnsberg fahren. Arnsberg. Wer kein Auto hat, könnte den Nachtbus nehmen, der fährt wenigstens am Wochenende. Der Nachtbus wurde eingerichtet, weil schon genug Jugendliche auf der Strecke zwischen Arnsberg und Sundern gestorben sind. Am Rand der Serpentinenstraße sind viele Kreuze an die Bäume geschlagen. Die Zeitungen nennen das „Diskotod“. Unter der Woche fährt der letzte Bus um 22 Uhr, wenn man in Arnsberg ins Kino geht, kann man keinen Film mit Überlänge sehen. In Sundern gibt es kein Kino. Also steht man samstagabends auf dem Parkplatz vor dem McDonald’s und das Radio erinnert einen wenigstens daran, dass es so etwas wie ein Nachtleben gibt, irgendwo. Das meistgespielte Lied an diesem Abend ist der neue Hit der Popsängerin Pink, in dem sie zu folgendem Schluss kommt: Falls Gott ein DJ ist, dann muss das Leben eine Tanzfläche sein. Wenn Piet Blank der DJ ist, dann ist das Leben ein Parkplatz.

Was hält jemanden an diesem Ort? Warum ging Müntefering, während die anderen geblieben sind? Gerd-Josef Plass denkt nach, dann sagt er von sich, er sei „schollengebunden“, deshalb wurde er hier am Gymnasium Lehrer, deshalb hat er hier gebaut, deshalb wollte er nie weg. Und dann sagt er noch: „Franz ist zwar lange in Sundern geblieben, aber in Gedanken war er schon mit 25 Jahren ganz woanders.“

Im letzten Jahr gab Franz Müntefering dieser Zeitung ein Interview. Da sagte er: „Man kann auch unter Menschen allein sein.“ Wo er vor 25 Jahren in Gedanken war, das weiß auch Gerd-Josef Plass nicht. Er weiß nur, dass Franz Müntefering irgendwann heimkehren wird.

Der Autor ist Chefredakteur des Stadtmagazins „zitty“

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