Zeitung Heute : Freisprüche in der Affäre ums Tempodrom

Berlin - Der Prozess gegen die ehemaligen Chefs des Berliner Kulturzentrums Tempodrom endete am Freitag mit Freisprüchen. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts sah es als erwiesen an, dass der Vorwurf der Untreue im Verfahren sogar widerlegt wurde, so dass Irene Moessinger und Norbert Waehl nicht nur „aus Mangel an Beweisen“, sondern wegen „erwiesener Unschuld“ freizusprechen waren. Zuvor hatten auch die Staatsanwaltschaft und die beiden Verteidiger für Freisprüche plädiert. In dem Verfahren ging es um die Frage, ob sie sich als Vorstände der Stiftung Neues Tempodrom zu hohe Gehälter genehmigt und Rechnungen der Betreiber-GmbH aus Mitteln der Stiftung beglichen haben. Mit dem Urteil ist die juristische Aufarbeitung der Affäre abgeschlossen. oew

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