Zeitung Heute : Freut euch!

Was jetzt billiger wird

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Noch hat der Euro nicht zu alter Stärke zurückgefunden, denn an seinem ersten Tag notierte er mit einem Wechselkurs von 1,17 gegenüber dem USDollar. Aber von den Tiefstständen um 0,82 hat er sich längst verabschiedet. Das heißt: Heute bekommt der Euro-Besitzer mehr US-Dollar für sein Geld und das macht zum Beispiel Reisen in die Vereinigten Staaten billiger. Auch der Urlaub in anderen Ländern – aber nur außerhalb der Euro-Zone – dürfte sich bei einem anhaltend starken Euro-Kurs verbilligen.

Würde nun die Irak-Krise den Ölpreis nicht in die Höhe treiben, könnten sich auch Autofahrer freuen. Da auf den internationalen Märkten das Öl und viele andere Rohstoffe auch in US-Dollar bezahlt werden, hat das auch Einfluss auf den Spritpreis.

Billiger werden jetzt auch Waren – sofern der Handel die Preise an seine Kunden weitergibt – von importierten Gütern, die mit US-Dollar bezahlt werden. Da kann was zusammen kommen: In den vergangenen Jahren importierte Deutschland Waren und Dienstleistungen im Wert von knapp 50 Milliarden Euro aus den Vereinigten Staaten – Tendenz steigend. lha

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