Friedensprozess in Nordirland : Wie ist der Prozess bisher verlaufen?

Vom Waffenstillstand bis zur Regierungsbildung. Was waren bisher die wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Frieden in Nordirland?

31.8.1994: Waffenstillstand der Irisch-Republikanischen Armee (IRA).

Feb. ’96 bis Juli ’97: Die IRA kehrt zeitweise zur Gewalt zurück; im Februar 1997 tötet sie Stephen Restorick, den, bis Sonntag, letzten britischen Soldaten.

10.4.1998: Die nordirischen Parteien, die britische und die irische Regierung schließen ein umfassendes Friedensabkommen ab – das Karfreitagsabkommen.

15.8.1998: Die Splittergruppe „Real IRA“ tötet in der nordirischen Provinzstadt Omagh 29 Zivilisten mit einer Autobombe.

Okt. 2002: Nach kurzer Existenz wird die nordirische Regierung aufgelöst; Nordirland wird wieder von London aus verwaltet.

28.7.2005: Die IRA schwört der Gewalt ab.

26.9.2005: Die Entwaffnung der IRA ist bestätigt.

28.1.2007: Sinn Fein erkennt das britische Gewaltmonopol in Nordirland an.

8.5.2007: Bildung der nordirischen Regierung unter der Leitung von Pfarrer

Ian Paisley und Martin McGuinness, dem einstigen Stabschef der IRA.

5.6.2008: Peter Robinson übernimmt das Amt des Ersten Ministers.

18.11.2008: Nach längerem Streit einigen sich die Koalitionsparteien darauf, zu einem baldigen Zeitpunkt die Kompetenzen über Justiz und Polizei von London auf Belfast zu übertragen. ali

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