Zeitung Heute : Friedman greift Broder an

Berlin - Die Ankündigung des Publizisten Henryk M. Broder für das Amt des Zentralratschefs der Juden in Deutschland zu kandidieren, hat unterschiedliche Reaktionen provoziert. Der frühere Vizechef des Gremiums, Michel Friedman, kritisierte Broder im Tagesspiegel wegen seiner Angriffe auf die amtierende Vorsitzende Charlotte Knobloch: „Wenn Kritik zur persönlichen Diffamierung wird, dann schreibt sich der Betreffende selbst ein schlechtes Zeugnis.“ Er erwarte, dass es Broder mit der Ankündigung seiner Kandidatur ernst meine und „den Zentralrat nicht zum Zweck der Selbstvermarktung missbraucht“. Der Historiker Michael Wolffsohn begrüßte Broders Pläne: „Seine Kritik basiert auf Fakten.“clk

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