Zeitung Heute : Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, Historiker

WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

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WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

Beim Aufwachen:

Wenn meine Frau und unser Hund gemeinsam ein

Weckliedchen anstimmen.

2. An Preußen:

Besonders Friedrich den Großen.

3. An meinem Leben:

Das Prinzip Hoffnung.

4. An Monarchie:

Sie könnte Werte, Integrität und Märchenwelt verbinden.

5. An deutscher Geschichte:

Dass sie nicht nur aus den zwölf Jahren des so genannten Tausendjährigen Reiches besteht.

6. An Familie:

Dass einige Familienmitglieder Beachtliches geleistet haben.

7. Zu Hause:

Alles.

8. Und sonst:

Dass ich vor sieben Jahren meine Ehefrau Sibylle traf.

9. An Deutschland:

Die Bundesrepublik ist der freiheitlichste Staat in der

deutschen Geschichte–trotz mancher Unzulänglichkeiten.

1. Beim Aufwachen:

Wenn meine Frau und unser Hund nicht in der Nähe sind.

2. An Preußen:

Dass es meinem Urgroßvater Kaiser Wilhelm II. nicht gelungen ist, den Ersten Weltkrieg zu verhindern.

3. An meinem Leben:

Meine Augenkrankheit (Retinitis Pigmentosa).

4. An Monarchie:

Das Hofschranzentum.

5. An deutscher Geschichte:

Dass es unmenschliche Zeitabschnitte gibt, die jenseits des Satzes „Was ich nicht mag“ liegen.

6. An Familie:

Die Kommunikationsstrukturen.

7. Zu Hause:

Erschütterungen von außen.

8. An Tradition:

Dass sie auch wünschenswerten Fortschritt und Menschlichkeit verhindern kann.

9. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Es wird Krieg geben.

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