Zeitung Heute : Frischer Wind aus Südost

Berliner Studiengänge in Kirgisistan und der Ukraine

Berlin rückt nach Osten: Die Technische Fachhochschule (TFH) und die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (FHVR) entwickeln Studiengänge in Kirgisistan und der Ukraine. Mit Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) werden durch die TFH seit 2004 kirgisische Studiengänge in Maschinenbau und Elektrotechnik gefördert. „Das Land ist an einem Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und an deutschen Investitionen interessiert“, sagt der Leiter des TFH-Auslandsamtes Karlheinz Borchert. Die TFH unterstützt die beiden Studiengänge an der staatlichen Technischen Universität KSTU bei der Entwicklung der Curricula, durch die Ausstattung mit Lehrmitteln sowie beim Austausch von Studenten und Gastprofessoren. Seit 2006 kommen jährlich 15 kirgisische Studierende für ein einmonatiges Intensivprogramm nach Berlin an die TFH. Dieses Jahr werden die ersten Bachelorabsolventen aus den deutsch-kirgisischen Studiengängen die Hochschulen verlassen. Das Partnerinstitut der FHVR ist noch nicht so weit: Erst seit 2006 berät die Hochschule die National Academy of Public Administration (NAPA) in Kiev bei der Konzeption eines Masterstudiengangs für die öffentliche Verwaltung. Mit Unterstützung der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) unterrichten in der ukrainischen Hauptstadt seit September 2007 Berliner Hochschullehrer regelmäßig in englischer, russischer und deutscher Sprache. Die 25 Studierenden mussten sich für die Zulassung einem Auswahlverfahren stellen. phe

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