Zeitung Heute : Frosch Touristik GmbH: USA-Preise ziehen an - Kapazitäten eingefroren

Die Münchner Frosch Touristik GmbH (FTI) hat bei USA-Reisen die Preise für die Wintersaison deutlich angezogen. Wegen des hohen Dollarkurses müssten Amerika-Touristen bis zu 15 Prozent mehr für den Urlaub auf den Tisch legen, kündigte der neue FTI-Geschäftsführer Lars Thuesen jetzt in München an. Der Reiseveranstalter rechnet damit, dass mehr Individualreisende zur USA-Pauschalreise greifen und den drohenden Gästeschwund ausgleichen werden. Mit Blick auf die Verluste bei FTI zog Thuesen bei den Veranstalter-Kapazitäten die Notbremse. Steigerungen bei Hotel- und Flugkapazitäten seien vorerst nicht geplant.

Die Frosch Touristik soll nach der endgültigen Übernahme durch den britischen Reisekonzern Airtours binnen zwei Jahren wieder auf Erfolgskurs gebracht werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet FTI mit Verlusten von mehr als 100 Millionen Mark. Um wieder in die Gewinnzone zu kommen, schloss Thuesen auch Kooperationen mit anderen Veranstaltern nicht aus.

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