Zeitung Heute : Führende Online-Firmen einigen sich auf Rahmenempfehlungen für den Online-Handel

Führende Firmen der Online-Branche haben sich auf Rahmenempfehlungen für den Handel im Internet geeinigt. Bei einem Treffen in Paris betonten die Unternehmen, das Vertrauen der Verbraucher müsse gestärkt werden, um den Online-Handel voranzutreiben. In Paris kamen Vertreter von 200 Firmen, mehr als 100 Regierungsvertreter sowie Repräsentanten von 20 internationalen Organisationen zusammen. Initiator der Konferenz war der "Global Dialogue on Electronic Commerce" (GBDe).

Der GBDe-Vorsitzende Thomas Middelhoff rief die Politiker weltweit auf, sich so rasch wie möglich mit Online-Handel zu beschäftigen und Rahmengesetze zu verabschieden. Eine Überregulierung dürfe es aber nicht geben. Nach Ansicht der GBDe sollten die Firmen - soweit möglich - freiwillige Selbstkontrolle ausüben. Die Online-Firmen empfehlen unter anderem die Einführung eines Verhaltenskodex bezüglich sogenannter "schädlicher Inhalte".

Zur Stärkung des Vertrauens der Verbraucher sollen der Datenschutz verbessert und Sicherheitsstandards eingeführt werden. Der GBDe erwartet einen Boom des Internet-Handels in den kommenden Jahren: Middelhoff zitierte Untersuchungen, wonach der Umsatz im Jahr 2003 etwa eine Billion Dollar betragen könnte.

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben