Zeitung Heute : Für flinke Tipper

Tipps für die Online-Bewerbung

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In vielen Stellenanzeigen wird neben der Postanschrift eine EMail-Adresse angegeben. Bewerber können dann davon ausgehen, dass die Unterlagen auch elektronisch geschickt werden können.

Anders ist es mit Blindbewerbungen. Hier empfehlen Personalprofis den konventionellen (Post-)Weg oder zumindest die telefonische Anfrage, wie es das Unternehmen denn gerne hätte, und an wen man die Bewerbung adressieren soll. Bewerbungen an allgemeine Adressen wie info@muellermeier.de bleiben häufig unbeantwortet. Auch Hinweise wie: „Eilt!“ oder „Dringend!“ machen die Bearbeitung nicht schneller.

Bei Stellenangeboten der Online-Jobbörsen gibt es oft neben dem Anzeigentext einen Button „online bewerben“, von dem aus man direkt zu einem Bewerbungsformular gelangt. Dort steht meist auch, welche Dokumente mitgeschickt werden sollen. Wenn kein Formular angeboten wird, sollte man sich an der klassischen Kurzbewerbung orientieren: Anschreiben und Lebenslauf sind Pflicht, Foto und Zeugnisse nur, wenn sie ausdrücklich gefordert sind.

Gängige Dateiformate wie .txt oder .doc stellen sicher, dass der Empfänger die Bewerbung lesen kann. Weil einige E-Mail-Programme Schwierigkeiten mit dem Anzeigen von Sonderzeichen und Umlauten (ä, ö, ü) haben, ist es besser, darauf zu verzichten beziehungsweise sie in ae, oe und ue aufzulösen.

Bei einer elektronischen Bewerbung ist die Betreffzeile sehr wichtig, weil der Empfänger täglich viele E-Mails erhält. Deswegen lieber „Bewerbung als Systemadministrator“ als nur „Bewerbung“. Und gerade für Bewerbungen sollte man sich eine „seriöse“ virtuelle Anschrift zulegen. Mails mit Absendern wie mausebaer@xy.de landen bei den meisten Personalchefs im Müll. chd

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