GEBÜHREN : Nur zum Teil Verhandlungssache

Noble Wirtschaftskanzlei, Fachanwalt oder der Allrounder „um die Ecke“: Fallen überall die gleichen Kosten an?

„Das kommt darauf an, ob es sich um eine gerichtliche oder außergerichtliche

Sache handelt“, sagt die Präsidentin der Rechtsanwaltskammer Berlin Irene Schmid. Bei der Vertretung vor Gericht seien Anwälte nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) verpflichtet, zumindest das in Rechnung zu stellen, was sich aus der Gebührentabelle des RVG ergebe. „Einen Unterschied kann es dann geben, wenn bei niedrigem Streitwert und großem Zeitaufwand eine Abrechnung nach Stundensätzen und nicht nach der Gebührentabelle vereinbart wird.

Bei der außergerichtlichen Beratung kann der Unterschied größer sein. Hier haben Anwälte und Mandanten mehr Verhandlungsspielraum und sind nicht an das RVG gebunden. So kann zum Beispiel eine Vergütung nach Stundensätzen oder ein Pauschalhonorar vereinbart werden.

Fachanwälte sind

tendenziell – nicht immer! – etwas teurer als nicht spezialisierte Kollegen. Allerdings bringen sie auch ein Mehr an

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