Zeitung Heute : Gefahr durch Handy am Steuer groß

Der Tagesspiegel

Handy-Gespräche während der Autofahrt sind gefährlicher als Trunkenheit am Steuer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des britischen Transport Research Laboratory (TRL), berichtet die Agentur Pressetext Austria. Handy-Lenker haben Probleme, eine konstante Geschwindigkeit und einen ordnungsgemäßen Abstand zum Vordermann zu halten. Die Studie wurde vom Kfz-Versicherungsunternehmen Direct Line in Auftrag gegeben, das nun ein Handy-Verbot auch für Großbritannien fordert. Dies gibt es auf der britischen Insel noch nicht.

Im Durchschnitt war die Reaktionszeit bei Handy-Usern eine halbe Sekunde länger als bei der Vergleichsgruppe, gegenüber betrunkenen Fahrern immerhin noch um eine Drittelsekunde. Bei einer Geschwindigkeit von 113 km/h bedeutet das eine zusätzliche Fahrstrecke von 14 Metern, bevor der Lenker auf ein Hindernis auf der Fahrbahn reagiert. Neben Handy-Nutzern übersahen auch Autolenker mit einer Freisprechanlage durchschnittlich mehr Warnschilder als betrunkene Fahrer. Tsp

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