Zeitung Heute : Gegendarstellung

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Im Tagesspiegel von Sonntag, den 5. September 2004, berichten Sie auf Seite 3 unter der Überschrift „Die Geschichtenmacher“ über die Recherchemethoden der BILDZeitung und insbesondere der BILD- Unterhaltungsredaktion, deren Chef ich bin. Sie stellen hier über mich zahlreiche Falschbehauptungen auf:

1. Sie veröffentlichen ein Foto von Mitgliedern der BILD-Redaktion und behaupten, ich sei der ganz rechts abgebildete Redakteur.

Diese Behauptung ist unrichtig.

2. Sie behaupten, ich sei zum Verlag Axel Springer durch den heutigen Medienberater Michael Spreng gebracht worden, der als Chefredakteur des „Kölner Express“ mich als Nachrichtenredakteur beschäftigt habe.

Hierzu stelle ich fest, Michael Spreng hat mich nicht als Nachrichtenredakteur beschäftigt, sondern als Redakteur für den Bereich Fernsehen/Unterhaltung/Show.

3. Durch die Formulierung: „Spricht man mit Prominenten und ihren Managern, mit ehemaligen und aktuellen Kollegen über jenen Mann, der bei BILD für das Unterhaltungsressort verantwortlich ist, fallen drei Worte immer wieder: Anschreien, Drohen, Erpressen“, erwecken Sie den Eindruck, dass ich bei meiner Berufsausübung schreie, drohe, erpresse.

Das ist falsch. Ich schreie nicht, ich drohe nicht, und ich erpresse auch nicht.

Berlin, den 10. September 2004

Rechtsanwalt Prof. Dr. Jan Hegemann für Martin Heidemanns

Nach dem Berliner Pressegesetz sind wir zum Abdruck von Gegendarstellungen, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, verpflichtet.

Zu 1.: Der Tagesspiegel hat am Tag nach der Veröffentlichung des Ausgangsartikels die Fotoverwechslung auf Seite 3 unaufgefordert berichtigt.

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