Zeitung Heute : Gegendarstellung

-

In „Der Tagesspiegel“ vom 8. Januar 2006, Seite Drei, schreiben Sie über mich unter der Überschrift „Republik der schiefen Ebenen“ im Zusammenhang mit einem Bericht über das Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz Folgendes: „Vor ein paar Jahren merkte das Adlon, dass es noch mehr Platz brauchte (...). Da war aber keiner mehr. (...). Da hatte Ex-Bausenator Nagel eine bessere Idee. Er verkaufte dem Adlon ein Drittel des Akademie-Grundstücks (...). Er ist später Prokurist des Adlon geworden.“

Hierzu stelle ich Folgendes fest:

Weder habe ich als Bausenator dem Adlon den genannten Grundstücksteil verkauft, noch war dies meine Idee. Als die Fundus-Gruppe das Grundstück im Jahr 1999 für das Adlon erwarb, war ich bereits seit über drei Jahren aus dem Senat ausgeschieden. Ich bin auch nicht „später Prokurist des Adlon geworden“, sondern war schon seit 1996 als Geschäftsführer für Fundus tätig, als über das vorgenannte Grundstück noch gar nicht verhandelt wurde.

Berlin, 18. Januar 2006

Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser für Wolfgang Nagel, Senator a. D.

Wolfgang Nagel hat Recht. Die Redaktion

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben