Zeitung Heute : Geliebt, gescholten – und jetzt soll er einfach nur solide regieren

Der Tagesspiegel

Zuerst war der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) der Liebling der Wähler und der öffentlichen Medien, weil er so smart und erfolgreich und so anders als sein Vorgänger Eberhard Diepgen (CDU) war. Dann wurde er zum Regierenden Bürgermeister eines rot-roten Senat gewählt und ward fortan argwöhnisch beäugt. Eine Zeitlang trank er auf zu vielen Parties zu viel Champagner und manche mochten sich nicht daran gewöhnen, dass ihr Stadtoberhaupt schwul ist. Zurzeit ist das weniger Wowereits Problem. Jetzt wollen alle, dass er eine solide Politik für Berlin macht und endlich erklärt, wie das mit dem Mentalitätswechsel funktioniert.

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