Zeitung Heute : Geplante Irritation

Fiona Tan bewegt Bilder

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Es sieht aus wie August Sander. Ist aber nicht August Sander. Die Film und Videokünstlerin Fiona Tan hat in Auseinandersetzung mit dem Fotografen eine Arbeit in Berlin gedreht, die schon in Kassel auf der Documenta 11 zu sehen war: nach soziologischen Gruppen geordnet stehen Menschen vor ihrer 16mm-Kamera. Man glaubt, man könnte sich in ihre Betrachtung versenken, bis man merkt, dass sie sich ganz leicht bewegen, zurückgucken, anders, als das bei Sanders je möglich war – denn aus dem Foto ist ein Film geworden.

11-18 Uhr: Di - So, Akademie der

Künste, Hanseatenweg 10,

noch bis 15. Februar, Tel. 390760

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