Zeitung Heute : Gerechtigkeit in den Großstädten

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Erstmals in der Geschichte der Menschheit werden 2007 mehr Menschen in Städten leben als auf dem Land. Das geht aus einem UNO-Report zur Zukunft der Urbanisierung hervor.

Um die sozialen und demografischen Probleme der Metropolen zu untersuchen, hat die TU Berlin vor Jahresfrist ein Zentrum für Metropolenforschung gegründet. Ob zu Fragen von Sicherheit, Integration, Mobilität oder Infrastruktur oder zum kulturellen Wandel – die TU-Forscher wollen Politiker und gesellschaftliche Akteure mit fundierten Analysen unterstützen und beraten. Das Zentrum bringt Stadtplaner, Architekten, Ethnologen, Medienwissenschaftler, Sicherheitsexperten und Unternehmer zusammen. Sein Kern ist das transatlantische Graduiertenkolleg Berlin – New York, das seine Arbeit Ende 2004 aufgenommen hat.

Das Kolleg ist eine bisher einmalige Kooperation zwischen TU Berlin, Humboldt-Universität, Freier Universität, New Yorker Columbia Universität und der New York Universität. Dort forschen 22 junge Wissenschaftler aus fünf Nationen.

Im Januar startete das Zentrum eine Diskussionsreihe zur Gerechtigkeit in den Großstädten. Sie wird im Mai fortgesetzt, unter anderen mit Stadtplanern, Anthropologen und Architekten aus Berlin, New York und Paris. HS

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