Zeitung Heute : GESETZLICHE REGELUNG IN DEN BUNDESLÄNDERN

Generell gilt in allen Bundesländern ein Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern und denen von Behörden. Das strengste Rauchverbot hat Bayern: Hier ist in allen Gaststätten, inklusive Festzelten, das Rauchen verboten. Allerdings dürfen in öffentlichen Gebäuden Raucherräume eingerichtet werden. Die Strafen liegen zwischen fünf und 1000 Euro. Mehr bezahlt man nur in Sachsen: Hier kann das Bußgeld bis zu 5000 Euro betragen. Es gibt jedoch wie in den meisten anderen Bundesländern für Gaststätten die Möglichkeit, einen Nebenraum für Raucher einzurichten. Die liberalste Rauch-Regelung hat das kleine Saarland, wo das Gesetz am heutigen Tag in Kraft tritt: Hier darf in inhabergeführten Kneipen weiter geraucht werden, wenn neben dem Betreiber keine weiteren Personen beschäftigt sind. In Rheinland-Pfalz, wo das Gesetz ebenfalls ab heute gilt, sind nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts die inhabergeführten Kneipen vorerst ebenfalls vom Rauchverbot ausgenommen. In Schleswig-Holstein kann der Veranstalter von „Traditions- oder Festveranstaltungen“, die nicht länger als 21 fortlaufende Tage pro Jahr andauern, in Zelten das Rauchverbot aufheben. Ähnliche Regelungen gibt es in anderen Ländern: In Baden-Württemberg darf in Festzelten, Straßencafés und Biergärten uneingeschränkt geraucht werden. Am 1. Juli treten die Nichtraucherschutzgesetze auch in NRW und Thüringen in Kraft. mga

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