Zeitung Heute : Gespräche im Ausland werden preiswerter

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Das Teure am Handy-Einsatz im Ausland ist das Roaming. Zu diesem „Umherwandern“ in den Netzen gibt es keine Alternative. Das Handy bucht sich automatisch in das Mobilfunknetz des Aufenthaltsortes ein, und der Gastnetzbetreiber übernimmt die Abwicklung aller Anrufe, auch der empfangenen. Gast- und Heimnetzbetreiber rechnen dann untereinander ab – mit Großkundentarifen. Beim Endkunden schlagen sie dann ordentlich drauf. Diese 15 bis 30 Prozent Mehrkosten sind der Europäischen Union ein Dorn im Auge. So hat die Regulierungsbehörde gerade erreicht, dass für T-Mobile-Kunden ab Oktober eine Obergrenze von 45 Cent pro Minute gelten soll. Doch diese Preissenkung gilt nicht für alle Netzbetreiber und nutzt für die beginnende Urlaubssaison gar nichts. Doch der Anfang ist gemacht und bedeutet, dass sich mündige Verbraucher den relativ günstigsten Anbieter für ihr Urlaubsland herauspicken können. Die aktuellen Entgelttarife im Internet miteinander zu vergleichen, ist gut und spart bares Geld. Noch besser aber ist wahrscheinlich der uralte Rat aus der Zeit der gelben Telefonhäuschen: Fasse dich kurz.

Mehr Infos im Internet unter:

http://europa.eu.int/information_society/activities/roaming/index_de.htm

www.areamobile.de/specials/roaming_special/teil_I.php

www.teltarif.de

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