Zeitung Heute : Geständnis im Marwa-Prozess

Dresden – Im Prozess um den Tod der ägyptischen Apothekerin Marwa el-Sherbini hat der Angeklagte bestritten, seine Tat geplant und sein Opfer aus Fremdenhass erstochen zu haben. Das Messer, das er im Rucksack in den Gerichtssaal gebracht hatte, habe er „schon mehrere Wochen“ mit sich getragen, erklärte der 28-jährige Alex W., der sich zum ersten Mal selbst im Prozess zu Wort meldete. Es stimme, dass er ausländerfeindlich gesinnt sei, heißt es in der von seinem Anwalt vorgetragenen Erklärung. Das sei aber nicht der Grund für seinen Angriff gewesen. Er habe vielmehr in einem „komischen Zustand“ von Angst und Panik gehandelt, der in den Wochen vor der Tat sein Handeln bestimmt habe. ade

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