Zeitung Heute : Griechen müssen noch mehr sparen

Athen - Ein noch größeres Haushaltsdefizit als bisher angenommen zwingt Griechenland zu weiteren harten Sparmaßnahmen. Die Regierung unter Ministerpräsident Giorgos Papandreou beriet am Samstag über einen neuen Etatentwurf. Er soll am Donnerstag in Abstimmung mit Kontrolleuren von EU und Internationalem Währungsfonds dem Parlament in Athen vorgelegt werden. Neuen Berechnungen zufolge beträgt das Defizit etwa 15,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Bisher war von 14 Prozent ausgegangen worden. Demnach müssten die Griechen etwa 4,5 Milliarden Euro zusätzlich sparen. Unterdessen reißen auch die Spekulationen um einen Hilfsantrag Irlands nicht ab. Mehrere Medien berichteten am Samstag unter Berufung auf Diplomatenkreise übereinstimmend, es gehe dabei um eine Summe von rund 60 bis 80 Milliarden Euro. dpa

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