Zeitung Heute : Großstadt-Oasen

Was Gastronomen in der City-West zu bieten haben

Johannes Kuhn

Ein erfolgreicher Biergarten? „Der braucht einen guten Draht zum Wettergott“, meint Lothar Ewerhardy vom Parkcafé am Fehrbelliner Platz. Aber in Charlottenburg-Wilmersdorf reicht das alleine noch nicht, buhlen doch etliche Restaurants und Cafés mit Freiluft-Sitzgelegenheiten um Gäste. Vielleicht gibt es deshalb nirgendwo sonst in Berlin eine ähnliche Mischung aus Tourismus und Oase, Entspannung und Eventgastronomie.

So bietet das Loretta fast schon eine Rummelplatz-Atmosphäre, lockt aber auch mit Specials wie Comedy, Artistik oder einem Open-Air-Gottesdienst im August. Das Parkcafé eröffnet bald eine Outdoor-Lounge mit Diskjockey. Dagegen bieten der Schleusenkrug oder das CapRivi Entspannung in Wassernähe, Vogelzwitschern inklusive. Andere wie das Quasimodo Café geben auf der Terrasse den Blick auf das Stadtleben frei, ohne wirklich in die dortige Hektik eintauchen zu müssen.

Mit einem muss aber im Juni und Juli fast überall gerechnet werden: jubelnden Fußballfans. Die meisten Biergärten übertragen die Fußball-Weltmeisterschaft, allerdings mit Rücksicht auf Lärmschutzvorschriften oft in Zelten und Pavillons. Einen Vorteil haben die Biergärten im Bezirk mit Sicherheit: Sollte die deutsche Mannschaft am 9. Juli Weltmeister werden, ist man ganz schnell am Ku’damm – und die dortigen Feiern dürften eine Freiluftparty für alle werden.

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