Zeitung Heute : Gründer-Lexikon: Erst planen - dann gründen

Andreas Bißendorf

Der Schritt in die Selbstständigkeit erfordert Entschlossenheit, Können, Beharrlichkeit - und einen Businessplan. Für eine Gründung ist ein durchdachter Geschäftsplan als unternehmerisches Gesamtkonzept die beste Ausgangslage. Der Plan dient etwa Banken als Orientierungshilfe, wenn es um die Vergabe von Darlehen geht und gliedert sich in verschiedene Schwerpunkte. So muss er unter anderem Auskunft geben über das geplante Unternehmen insgesamt, seine Produkte, Struktur, Finanzplanung und den Gründer selbst. Bei der Beschreibung des Produktes oder der Dienstleistung muss vor allem der Kundennutzen deutlich werden, denn er ist für den Unternehmenserfolg entscheidend. Nicht zu kurz kommen dürfen zudem Informationen zum Markt, damit Finanziers die Marktfähigkeit des Produktes einschätzen können. Um das Produkt an den Kunden und das Unternehmen zum Erfolg zu bringen, muss der Businessplan ein schlüssiges Absatzkonzept enthalten.

Hier sollte der Gründer seine Ziele wie beispielsweise Absatzmengen, Preise, Anzahl der Vertriebspunkte aber auch Werbemaßnahmen im Detail deutlich machen. Ein Extra-Kapitel "Finanzplanung" im Businessplan gibt Auskunft über Kapitalbedarf und entsprechende Finanzierung des Unternehmens. Dazu sollte mindestens eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Liquiditätsplanung für die ersten fünf Geschäftsjahre erstellt werden.

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