Zeitung Heute : Grüne: Verluste keine „Naturereignisse“

Der Tagesspiegel

Grünen-Fraktionschefin Sibyll Klotz sagte, es wäre ein guter Treppenwitz, wenn nicht die Lage so ernst wäre, dass gerade in Brüssel Grünen-EU-Finanzkommissarin Michaele Schreyer über den Beihilfeantrag der Bankgesellschaft mitentscheidet. Die Milliardenverluste der Bankgesellschaft seien kein „Naturereignis“. Sich „maßlos überschätzende Politiker mit SPD-und CDU-Parteibüchern“ hätten die Bankgesellschaft geschaffen, die von ihnen auch wieder „geplündert“ wurde. Eine Restrukturierung könne nur funktionieren, wenn gesagt wird, woher das Desaster eigentlich kommt. Und der Senat habe es den Parlamentariern nicht leicht gemacht: Die Summen für die Risikoabschirmung variierten zwischen drei und 35 Milliarden Euro, die Risikoübernahme sei nicht völlig belegt, und die Expertisen seien unzureichend gewesen. Die Grünen hätten nicht „fröhlich“ Opposition gespielt. Die Koalition habe aber Vorschläge der Opposition abgelehnt, die eine Garantie dafür gewesen wären, dass sich diejenigen „bei Rot-Rot durchsetzen werden, die eine Veräußerung der Bank wollen“. Tsp

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