GRUNDSCHULWERKSTATT : Die Begabung von Schülern erkennen

Einmal pro Woche im Semester besuchen rund 20 Berliner Schüler aus dritten und vierten Klassen die Grundschulwerkstatt, um hier unter Anleitung von Studierenden Mathematikaufgaben zu lösen. „Es handelt sich hier um begabte Schüler, mit denen die Studierenden arbeiten“, erklärt Marianne Grassmann, zuständig für den Lernbereich Mathematik der Grundschulpädagogik. Begabte Schüler bleiben im schulischen Alltag häufig unerkannt und werden unterfordert. Ein wichtiges Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden üben, mathematische Fähigkeiten von Grundschülern zu erkennen und fördern. Sie sollen auch lernen, sich nicht an einem „durchschnittlichen“ Schüler zu orientieren, sondern für begabte wie schwächere Schüler adäquate Angebote zu gestalten.

Die Studierenden konzipieren die Aufgaben selbst und „staunen häufig über die Fähigkeiten der Schüler und unterschiedlichste Strategien, die sie zur Problemlösung anwenden“, sagt die Professorin. HU

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