Zeitung Heute : Güner Balci, Autorin

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn Hund

und Katze noch schlafen.

2. Zu Hause: Sonntage in meinem Bett

mit Puffreis-Schokolade, Nelkentee

und türkischen „L-Manyak“-Comics.

3. An Neukölln: Familie Franzen aus der Werbellinstraße, weil Zigeunerbaron Riedlein die besten Geschichten erzählt und Tschabo so gut Gitarre spielt.

4. In der Berliner U-Bahn: Ältere Menschen mit leuchtenden Augen und bunte Kindergartengruppen.

5. An Berliner Schulen: Mutige Lehrer,

die an ihren Idealen festhalten.

6. An Jugendlichen: Ihre Energie.

7. An Deutschland: Die Freiheit.

8. Ansonsten: ... müsste es mehr Oldtimer

auf den Straßen geben.

9. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Lass uns tanzen gehen!“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn die Katze

auf mir rumtanzt und das Handy klingelt.

2. Zu Hause: Wenn die Nachbarskinder

sonntags in der Wohnung über mir Fußball spielen.

3. An Neukölln: Islamisten und Geschlechtertrennung.

4. In der Berliner U-Bahn: Menschen mit

mangelnder Körperhygiene und extrem Parfümierte.

5. An Berliner Schulen: Den Islamunterricht. Weil

niemand weiß, wo die Lehrer ihre

Ausbildung gemacht haben.

6. An Jugendlichen: Solariumbräune,

falsche Nägel, Ed Hardy- und Picaldi-Klamotten.

7. An Deutschland: Dass wir

Menschen, die hier leben, abschieben.

8. Ansonsten: Privatsender. Weg damit!

9. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

„Ich ficke deine Mutter!“

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