Zeitung Heute : Günther Uecker, Nagelkünstler

Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

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WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Befreit von den Träumen der Nacht.

2. Zu Hause: Bei mir sein.

3. Bei der Arbeit: Freude am Gelingen.

4. An Malerei: Der Geruch der Farbe.

4. An Objektkunst: Dass man darüber stolpert.

5. An zeitgenössischer Kunst: Gegenwärtigsein.

6. An Nägeln: Zum Einschlagen.

7. An Sand: Ins Getriebe geworfen.

8. An Licht: Abnehmendes Dunkel.

9. An Zeit: Zeitverloren.

10. An Berlin: Aufbruch.

11. An Deutschland: Die Sprache.

12. Am Reisen: Heimkehr.

13. An meinem Leben: Lust.

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Eingetaucht in das Dunkel der Nacht werfe ich meinen Schatten in den Tag.

2. Zu Hause: Getöse.

3. Bei der Arbeit: Gestört zu werden.

4. An Objektkunst: Den Konflikt mit der Zahnbürste.

5. An zeitgenössischer Kunst: Dass sie nicht immer

gegenwärtig ist.

6. An Nägeln: Das Gewicht.

7. An Sand: Das Korn im Auge.

8. An Zeit: Keine haben.

9. An Berlin: Lange Wege.

10. An Deutschland: Vorurteile gegenüber

Unbekanntem.

11. Am Reisen: Packen.

12. An meinem Leben: Dass man mich nicht mag.

13. Und sonst…: Gehen wir zusammen aus?

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