Zeitung Heute : Gurlitt in Schwabing aufgetaucht

Berlin - Reporter des französischen Wochenmagazins „Paris Match“ haben den 79-jährigen Kunstsammler Cornelius Gurlitt in einem Schwabinger Einkaufszentrum angetroffen. Der Münchner, der in seiner Wohnung über 1400 zumeist in der Nazizeit erworbene Gemälde gehortet hatte, soll ein Interview angsterfüllt verweigert und es mit den ominösen Worten abgewehrt haben: „Beifall von der falschen Seite ist das Schlimmste, was es gibt.“ So berichtet es „Spiegel Online“ im Vorgriff auf die am Donnerstag erscheinende Printausgabe von „Paris Match“. An den gedruckten „Spiegel“ wiederum adressierte Gurlitt ein Schreiben, in dem er darum bittet, den Namen seines Vaters, des Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt, „freundlicherweise“ nicht mehr erscheinen zu lassen. Tsp

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