Zeitung Heute : Gutachten: Nicht Alte – Junge sind arm

Berlin - Das Armutsproblem liegt derzeit eher bei den Jüngeren als bei den Senioren. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten über Altersarmut vom unabhängigen Wissenschaftlichen Beirat beim FDP-geführten Bundeswirtschaftsministerium. 22,4 Prozent der 18- bis 25-Jährigen sind demnach armutsgefährdet, rund 37 Prozent der Kinder von Alleinerziehern leben in armutsgefährdeten Haushalten. Die von der schwarz-gelben Koalition beschlossene Lebensleistungsrente, um Altersarmut zu bekämpfen, lehnt das Gremium ab. Stattdessen könnten arbeitsmarktpolitische Instrumente wie Qualifizierung Altersarmut reduzieren. Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) hält dagegen an der Lebensleistungsrente fest. Arbeit müsse sich lohnen, Menschen sollten eine auskömmliche Rente haben. „Dazu brauchen wir die Lebensleistungsrente“, sagte Leyen am Dienstag. sib

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