Zeitung Heute : Gute Seiten, schlechte Seiten

alva

Hunderte Meisterwerke

Um alle Kunstwerke in der Eremitage, dem weltbekannten Museums in St. Petersburg, zu besichtigen, braucht man ein paar Tage. Im Internet geht das etwas schneller. In einer "Virtual Tour" kann man sich sämtliche Gemälde, Skulpturen, Kostüme oder archäologische Funde ansehen. Der User wird virtuell durch das Gebäude geführt: Wählt man einen Saal aus, zeigt eine Panoramakamera den jeweiligen Ausstellungsraum; die Fahrt kann per Mausklick beliebig gestoppt werden. Zudem sind Abbildungen ausgewählter Kunstwerke zu sehen. In der "Digital Collection" sind hunderte Kunststücke nach Künstlernamen und Bildnamen digitalisiert worden. Alle Werke lassen sich vergrößern. Eine weitere Besonderheit sind die "Virtual Exhibitions"- eigens fürs Internet zusammengestellte Themenausstellungen.

www.hermitagemuseum.org

Aktuelle Medienkunst

Wer sich über Medienkunst informieren will, ist hier genau richtig. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe ist eine Kulturinstitution, die sich in Theorie und Praxis mit neuen Medien auseinandersetzt. Aktuelle Veranstaltungen und Projekte werden auf der rechten Navigationsspalte, aber auch auf der Startseite präsentiert. Einen ausführlichen Überblick über neue interaktive Kunst gibt das "Medienmuseum", das unter der Rubrik " Institutionen und Abteilungen" zu finden ist. Zu den weiteren Angeboten gehören die Rubrik "Ausstellung", die darüber informiert, welche internationalen Museen derzeit Medienkunst zeigen, sowie "Net.Art", in der Texte über Internetkunst zusammengestellt sind, sowie die Rubrik "Medienkunst", die eine ausführliche Linkliste zum Thema anbietet.

www.moma.org/brucke

Sprechende E-Cards

Es ist die erste reine Online-Ausstellung des Museum of Modern Art in New York. Präsentiert werden Kunstwerke der "Brücke" - einer Gruppe von Expressionisten, zu denen unter anderem Ernst Ludwig Kirchner und Max Pechstein zä hlen. Auf der Website kann man sich durch die Ausstellung klicken, und bekommt so die Geschichte der "Brücke" und deren Künstler erzählt. Neben dieser Internet-Ausstellung gibt es auf der Website moma.org auch eine große Bildergalerie, die die Kunstwerke der ständigen Sammlung präsentiert. Zudem kann man unter "MoMa Online Store" über hundert Kunstwerke als elektronische Postkarten verschicken. Die jeweiligen Kunstwerke werden in einem Textfeld erläutert, und unter "Audio Commentary" wird dem Besucher der Text sogar vorgelesen.

www.zkm.de

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar