Zeitung Heute : Häme und Beifall für Ackermann

Berlin - Die anhaltende Finanzmarktkrise hat eine Debatte über staatliche Eingriffe entfacht. Während Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Aktionen der Notenbanken lobte, gab es heftige Diskussionen über die Einschätzung von Deutsche- Bank-Chef Josef Ackermann. Er hatte den Staat um Hilfe angerufen, da die Selbstheilungskräfte des Marktes allein nicht ausreichten. Gewerkschaften wie Verdi begrüßten die Äußerung und sahen sich in ihrer Forderung nach stärker Regulierung bekräftigt. Der Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, sagte dem Tagesspiegel, Ackermann habe „eine extreme Formulierung gewählt“. Der Staat dürfe aber individuelles Versagen nicht korrigieren. Indes versuchte Ackermann, seine Äußerungen zu relativieren. „Es geht nicht um den Ruf nach dem Staat und die Rettung von Investoren“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Er habe sich lediglich auf den US-Immobilienmarkt bezogen. Tsp

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar