Zeitung Heute : Hans-Christian Schmid, Filmregisseur

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Hans-Christian Schmid, 43, Regisseur und Autor, ist auf der Berlinale gleich zweimal vertreten: Im Wettbewerb mit dem...

WAS ICH MAG

1. Beim Aufwachen: Wenn ich den Wecker aus

Versehen eine halbe Stunde zu früh gestellt habe

und merke, dass ich weiterschlafen kann.

2. Zu Hause: Alles – seit ich für die Dreharbeiten von „Sturm“ ein halbes Jahr in Hotels in Sarajevo,

Den Haag und Köln verbracht habe.

3. Im Kino: Wenn es dunkel wird. Die gespannte Erwartung auf eine Geschichte, die in ihren Bann zieht.

4. Beim Drehen: Wenn das, was zwei Jahre lang nur auf dem Papier stand, endlich lebendig wird.

5. Am deutschen Film: Dass er sich mehr mit der Wirklichkeit beschäftigt, als noch vor ein paar Jahren.

6. An der Berlinale: Den ganzen Rummel, zehn Tage lang zu viele Filme und zu wenig Schlaf.

7. An meinem Leben: Meine abwechslungsreiche

Arbeit. Und dass es Freunde gibt.

8. Ein Satz, den ich gerne öfter hören würde:

„Das ist kein Problem.“

WAS ICH NICHT MAG

1. Beim Aufwachen: Aufstehen im Winter,

wenn es draußen noch dunkel ist.

2. Zu Hause: Hausarbeit.

3. Im Kino: Leute, die einfach weiterquasseln,

wenn der Film anfängt.

4. Beim Drehen: Dass drei Viertel

eines Drehtags aus Warten bestehen.

5. Am deutschen Film: Dass sich manchmal

alle so wahnsinnig wichtig nehmen.

6. An der Berlinale: Den ganzen Rummel,

zehn Tage lang zu viele Filme und zu wenig Schlaf.

7. An meinem Leben: Dass es wahrscheinlich

schon zur Hälfte rum ist.

8. An Berlin: Wenn auf dem Strafzettel der neue

Werbeslogan der Stadt „be berlin“ steht.

9. Ein Satz, den ich nie wieder hören möchte:

Wenn am Telefon jemand „Ich habe da einen kleinen Anschlag auf Sie vor...“ sagt.

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