Zeitung Heute : Herfried Münkler, Kriegsforscher

WAS ICH MAG WAS ICH NICHT MAG

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Befragt von Beatrix Schnippenkoetter

1. Bei der Arbeit:

Ruhe zum Nachdenken und Kaffee auf dem Schreibtisch.

2. Im Fernsehen:

Die Möglichkeit zu zappen.

3. An Europa:

Die Vielfalt.

4. An den USA:

Die Einfalt.

5. An George Bush:

Manche seiner Berater.

6. An Gerhard Schröder:

Dass er immer noch der werden kann, der er gern sein möchte.

7. An der UNO:

Ihre guten Absichten.

8. An meiner Familie:

Dass sie mich für schlauer halten, als ich bin.

9. An meinen Studenten:

Dass sie schlauer sind, als viele meinen.

10. Und sonst…

Gutes Essen.

1. Beim Aufwachen:

Dass sich ein Großteil meiner Familie im Bad herumtreibt.

2. Beim Telefonieren:

Dummes Geschwätz und langatmige Erklärungen.

3. An Europa:

Seine Entscheidungsschwäche.

4. An den USA:

Ihr Sendungsbewusstsein.

5. Am Nahen Osten:

Seine notorische Flucht in Verschwörungskonstrukte.

6. An Berlin:

Die Ausblutung der Universitäten.

7. An der Uno:

Ihre Schwäche, wo Stärke erforderlich wäre.

8. An meiner Familie:

Schlechte Laune beim Frühstück.

9. An meinen Studenten:

Zu viel Genusssucht, zu wenig Askese.

10. Und sonst…

Schlechten Wein.

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