Zeitung Heute : Hermann Hesse – zur Erinnerung

Foto: bpk / Martin Hesse

Wer Hermann Hesse mit 16 nicht liebt, hat keine Seele. Wer ihn mit 40 noch liest, hat keinen Geschmack. So denken viele, die mit seinen Romanen aufgewachsen sind: dem „Steppenwolf“, dem „Demian“ oder „Narziss und Goldmund“. Denn die Sprache, in der er die großen Fragen des Lebens stellt, ist oft gefährlich nah am Kitsch. Doch nur ein Drittel seiner Arbeitszeit gehörte dem Dichten und Erzählen. Seit einigen Jahren ist der Literaturnobelpreisträger als produktivster Briefeschreiber des 20. Jahrhunderts in den Vordergrund gerückt. Eine Betrachtung zum 50. Todestag – Kultur, Seite 25

Hintergründe und Expertisen zu aktuellen Diskussionen: Tagesspiegel Causa, das Debattenmagazin des Tagesspiegels.

Hier geht es zu Tagesspiegel Causa!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben