Zeitung Heute : HERTIE-STIFTUNG

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„Viel zu lange“, findet Roland Kaehlbrandt, der Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, habe man sich in Deutschland „mit dem Thema Zuwanderung nur aus der Problemsicht befasst“. Um auch die positiven Effekte der Immigration zu beleuchten, hat seine Stiftung im Jahr 2001 das Förderprogramm START ins Leben gerufen. Dank der positiven Resonanz wurde das Projekt von Hessen aus auf neun weitere Bundesländer übertragen. Etliche Gemeinden, Institutionen, Stiftungen und auch die Berliner Bildungsverwaltung gehören inzwischen zu den Unterstützern. Gefördert werden junge Zuwanderer im Alter von 14 bis 18 Jahren, die neben hervorragenden schulischen Leistungen besonderes gesellschaftliches Engagement nachweisen können und aus bedürftigen Einwandererfamilien stammen. Klar bekennt sich die Hertie-Stiftung dabei zur Maxime: „Unsere Gesellschaft ist eine Zuwanderungsgesellschaft.“

Den Stipendiaten wird ein Jahr lang ein Computer mit Internet-Anschluss zur Verfügung gestellt, zusätzlich erhalten sie 100 Euro im Monat für die Anschaffung von Büchern und anderen schulischen Hilfsmitteln. Dreh- und Angelpunkt der Förderung aber sind schulbegleitende Fortbildungsveranstaltungen: Im Rahmen von Bildungsseminaren, Sommerakademien, Exkursionen sowie der Kooperation mit Hochschulen und dem Aufbau von Netzwerken sollen die Stipendiaten ihre Chancen für den Berufseinstieg verbessern. müh

Mehr unter www.start.ghst.de

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