Zeitung Heute : Hier wird man beraten

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Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hilft Menschen, die den Eindruck haben, diskriminiert zu werden. Sie informiert und berät die Betroffenen und unterstützt sie auf Wunsch bei einer gütlichen Einigung oder vermittelt andere Beratungsstellen.

Die Stelle informiert über die Ansprüche und Möglichkeiten , die das Gleichstellungsgesetz bietet. Allerdings dürfen Betroffene keine Rechtsberatung erwarten.

Die Stelle soll dem Bundestag Berichte vorlegen und Empfehlungen abgeben, wie Diskriminierungen beseitigt und vermieden werden können.

In den ersten zwei Monaten ihres Bestehens haben sich etwa 250 Personen an die ADS gewandt. Menschen, die sich benachteiligt fühlten, aber auch Arbeitgeber und Vermieter, die Verständnisfragen zum neuen Gesetz hatten.

Angesiedelt ist die Antidiskriminierungsstelle beim Bundesfamilienministerium. Sie ist telefonisch unter 030 - 185 551 865 zu erreichen (Montag bis Freitag, 9 - 15 Uhr). Per E-Mail unter ads@bmfsfj.bund.de Sprechzeiten in der Alexanderstraße 3, Berlin-Mitte, finden montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr statt. dos

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