Zeitung Heute : Hinter den Fenstern nichts als Stimmen

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Die stabil sie dastehen, ob man sie bewohnen kann oder hinter ihren Fassaden nur den Wind antrifft: Die Häuser von Rango Bohne und Jürgen Becker existieren nur für den Betrachter, als Bild- und Texterfindungen mit durchaus unterschiedlichem Charakter. Es sind, wie der Titel des kleinen Bandes verspricht, "Häuser und Häuser", die sich manchmal plötzlich in Landschaften wiederfinden. Rango Bohnes Bilder sind kleinformatige, mit den verschiedensten Materialien arbeitende Arbeiten, von denen sich Jürgen Becker zu Texten hat anregen lassen, deren Rätselhaftigkeit nicht selten in ihrer unbedingten Sachlichkeit besteht. Und man begreift: Es gibt keine Tatsachen, es gibt nur Erzählungen. Und jedem Detail wohnt eine eine Dynamik inne, die es über den Bildrahmen hinaustreibt.

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