Zeitung Heute : Höhen und Tiefen der Großen Koalition

Der Tagesspiegel

Bei der Landtagswahl verliert die SPD die absolute Mehrheit. Sie kommt auf 39,9 Prozent, CDU auf 26,6, PDS auf 23,3 Prozent.

12. Oktober 1999: SPD und CDU unterzeichnen den Koalitionsvertrag (Kernpunkte Haushaltskonsolidierung, Verwaltungsreform und Fusion mit Berlin).

13. Oktober 1999: Vereidigung des Kabinetts. Manfred Stolpe (SPD) wird Ministerpräsident, Jörg Schönbohm Innenmister.

14. Juli 2000: Brandenburg stimmt nach harten Auseinandersetzungen im Bundesrat der Steuerreform der rot-grünen Bundesregierung zu.

Oktober/November 2000: Justizminister Kurt Schelter (CDU) sieht sich wegen des Vorwurfs, die richterliche Unabhängigkeit verletzt zu haben, mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Sozialminister Alwin Ziel (SPD) gerät wegen der Flucht des Gewalttäters Frank Schmökel aus dem Maßregelvollzug stark unter Druck.

28. Februar 2001: Landtag verabschiedet die Gemeindegebietsreform.

12. Oktober 2001: Schönbohm spricht sich für eine Fortsetzung der Koalition nach 2004 aus. Der Vorrat an Gemeinsamkeiten sei noch lange nicht aufgezehrt.

14. Dezember 2001: Der Landtag verabschiedet die Polizeireform.

22. März 2002: Stolpe stimmt dem Zuwanderungsgesetz der Bundesregierung zu, Schönbohm lehnt es ab. dpa

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