Zeitung Heute : HORRORFILM

Apparition: Dunkle Erscheinung.

Foto: Sam Urdank

Körper und Psyche beginnen sich zu zermürben, als Kelly (Ashley Greene) mit ihrem Freund Ben (Sebastian Stan) ins Haus ihrer Mutter zieht. Etwas saugt hier Lebenskraft aus Pflanzen, Tieren, Möbeln, sogar dem Linoleumboden. Spannender noch als die nicht eben neue Geschichte, bei der man sich fragt, warum beide dennoch im Haus bleiben, sind in „Apparition“ der Vor- und Abspann. Denn sie tragen die Handschrift von Daniel C. Pearl. Schon für Tobe Hoopers „The Texas Chainsaw Massacre“ stand er hinter der Kamera. Mit seiner Störbild-Ästhetik verweist Pearl hier auf eine Kette von Filmen, die von „Blair Witch Projekt“ bis ins Weimarer Kino zurückreicht. Apropos: Alle Innenaufnahmen von „Apparition“ wurden im Studio Babelsberg gedreht. Einem Ort, an dem damals ein weltweit gefeiertes Fantasy-Kino entstand. Zitatenreich. Melanie Stumpf

USA 2012, 82 Min., R: Todd Lincoln, D: Ashley Greene, Sebastian Stan, Tom Felton

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