Zeitung Heute : „Ich bin lieber ich als sie“

Der unermüdliche und furchtlose Kampf der nordirischen Schwestern um Gerechtigkeit für ihren ermordeten Bruder

Susanne Kippenberger

Im Juni sollte Hochzeit sein. Lange genug zusammen waren sie schon, zwei Kinder hatten sie bereits, jetzt wurde es Zeit für die Trauung.

Zur Feier kam es nicht mehr. Im Januar war der Bräutigam tot.

Robert McCartney wurde zu Tode geprügelt, ja, regelrecht geschlachtet: mit Brechstangen geschlagen, die Kehle durchgeschnitten, so heftig auf den Kopf getreten, dass er ein Auge verlor, der Bauch aufgeschlitzt. Ein Katholik in Belfast von Katholiken getötet. Der Pub, in dem dies geschah, liegt nicht in irgendeinem finsteren Winkel, sondern mitten in der Stadt. Gegenüber das riesige Gericht, nebenan die schön restaurierte alte Markthalle, in der sich eins der vielen neuen schicken Lokale niedergelassen hat. „Shopping, eating, drinking“ gelten hier und heute als Lieblingsfreizeitbeschäftigungen. Belfast boomt, ähnlich wie Dublin vor zehn Jahren, man kann den Aufbruch spüren in der Stadt. Vor nicht allzu langer Zeit war die Innenstadt noch ein Sperrbezirk, in den sich abends niemand traute. Heute stehen die Leute am Wochenende Schlange vor den Clubs.

Vielleicht war es das, was die Empörung besonders anfachte: dass die brutale Gewalt in einer Gegend zum Ausbruch kam, in der die Vergangenheit vergangen schien. Für Außenstehende ist es nicht ganz leicht zu verstehen, was genau geschah an jenem Sonntagnachmittag, dem 30. Januar 2005. Es war in Magennis’s Bar; die Katholiken waren unter sich, IRA-Leute darunter, Mitglieder von Sinn Fein, deren Wähler auch Robert McCartney war, ein 33-jähriger Gabelstaplerfahrer. Die Stimmung war offenbar aufgeheizt, es war der Jahrestag des Bloody Sunday, jenes 30. Januar 1972, als britische Fallschirmjäger 14 Teilnehmer einer friedlichen Bürgerrechts-Demonstration von Katholiken in Nordirland erschossen. An diesem Sonntag 33 Jahre danach waren viele der Anwesenden in Derry gewesen, hatten dann getrunken. Robert kam nach dem Bodybuilding-Training mit seinem Freund Brendan Devine auf ein Bier in der Kneipe vorbei. Es kam zum Streit, es soll um eine Frau gegangen sein, McCartney sollte sich entschuldigen, was er nicht tat. Die Männer stürzten sich auf die beiden, erst in der Kneipe, dann davor. Robert starb am nächsten Morgen im Krankenhaus. Devine überlebte und sitzt heute wegen einer anderen Sache im Gefängnis.

Nach der Tat wurden alle Spuren verwischt, die Messer abgewaschen, die Aufnahmen der Überwachungskameras gelöscht, der Fußboden blitzblank geputzt. Es war, als wäre nie was gewesen. Über 70 Leute waren zur Tatzeit in der Bar. Die Hälfte der Anwesenden sagte aus, sie wäre gerade auf dem Klo gewesen.

Wäre die Sache ihren gewohnten Gang gegangen, hätte es der Vorfall außerhalb Belfasts nicht einmal in die Meldungsseiten der vermischten Seiten geschafft. Wer interessiert sich in Paris zum Beispiel für eine Belfaster Kneipenprügelei? Die Lokalzeitungen hätten sich eine Weile empört, dann wäre Gras über das Ganze gewachsen.

Aber die Sache ging nicht ihren Gang: Sechs Frauen haben sich ihr in den Weg gestellt. Gestandene Frauen, handfeste Mütter, die mit Politik bisher nichts zu tun hatten: Gemma McCartney, 41, Krankenschwester, Paula, 40, hat gerade angefangen, Women’s Studies zu studieren, Donna, 39, hat einen Sandwichladen in der Stadt, Catherine, 37, arbeitet bei einer feministischen Zeitschrift, Clare, 27, Hilfslehrerin, und Bridgeen Hagans, 28, Hausfrau. Zusammen haben sie 21 Kinder, Paula ist schon Großmutter.

Die fünf Schwestern des Ermordeten und seine Verlobte sind auf den Titelseiten der ganzen Welt erschienen, sie treten in den Abendnachrichten auf, wurden von Präsident Bush empfangen und von Hilary Clinton, von britischen Ministern und Edward Kennedy. Und auch jetzt, acht Monate nach der Tat, sieht man die Frauen im heute-Journal. Jetzt erst recht. Denn während die IRA den bewaffneten Krieg für beendet erklärt hat, erinnern die Schwestern daran, dass der Krieg noch lange nicht vorüber ist. Nur wird jetzt an anderen Fronten gekämpft. Nun geht es nicht mehr um den Kampf gegen Protestanten und Briten. „Jetzt unterdrücken sie ihre eigenen Leute, die, die sie jahrzehntelang in ihrem Kampf unterstützt haben.“

„Instinkt“, so sagen die McCartneys, habe sie damals dazu gebracht, sofort den Kampf aufzunehmen gegen die mächtige, undurchschaubare Organisationen: für Gerechtigkeit. Sie haben sich an Radiostationen, an Fernsehsender und Zeitungen gewandt, um Zeugen dazu zu bewegen, eine Aussage zu machen. „Man kann nicht von anderen erwarten, dass sie nach vorne treten, wenn man es nicht selber tut.“ Sie wussten ja, wer maßgeblich beteiligt war, das hatten sie in der kurzen Zeit, in der Robert noch nicht tot war und kurz danach erzählt bekommen.

„Rachegöttinnen“ hat die „FAZ“ sie genannt. Vielleicht, weil die Frauen immer so entschlossen, so unbeirrt in die Kamera gucken. Kein Ausdruck könnte falscher sein. Nicht Rache wollen sie, sondern Recht. Als die Schwestern damals ihre Anklage öffentlich erhoben, bot die IRA ihnen an, die Täter zu erschießen. Die Schwestern lehnten dankend ab: Genau das war es nicht, was sie wollten. Sie wollen, dass die Täter vor Gericht gestellt werden. So, wie es sich für einen demokratischen Rechtsstaat gehört.

Früher, bis in die frühen neunziger Jahre zumindest, sagt Catherine McCartney, die mit ihrer Schwester Paula oft als Sprecherin der Familie auftritt („das hat sich so entwickelt“), habe sie den Kampf der IRA gegen die Ungerechtigkeit gegenüber Katholiken unterstützt. Aber dann wandelte sich die IRA zunehmend zu einer kriminellen, fast mafiösen Organisation, die mit Schutzgeldern und Schmuggelei gut verdiente. Ihr größter Coup: der spektakuläre Bankraub letzten Dezember, bei dem 26,5 Millionen Pfund erbeutet wurden; alle halten die IRA für verantwortlich, aufgekärt ist der Raub bis heute nicht.

Die kriminellen Aktivitäten der IRA waren schon vorher ein Thema. Aber erst die Ermordung von Robert McCartney, glaubt seine Schwester Catherine, „gab der Kriminalität ein menschliches Gesicht“. Der Banküberfall hatte die meisten nicht weiter berührt, „Banken, so dachten viele, knüpfen einem doch sowieso immer zu viel Geld ab“.

Es ist keine Ideologie, die die Schwestern antreibt, sondern einfach das, wozu ihre Eltern sie erzogen haben: zu unterscheiden zwischen right and wrong , zwischen Gut und Böse. Vielleicht ist es gerade das, was der Welt so imponiert: die nüchterne Entschlossenheit, mit der die Frauen kämpfen, diese Gewissheit, das Richtige zu tun, das für sie einzig Richtige. Für sie gibt es keine Alternative.

Wer sie sieht, ihre Geschichte hört, denkt sofort: Wenn das keine Filmheldinnen sind! Aber für Hollywood taugen die Irinnen nur bedingt. Diese Frauen schreien nicht, sie toben nicht, sie scherzen nicht, sie weinen nicht. Nicht mal zu Hause erlauben sie sich Tränen. Acht Monate nach der Ermordung ihres Bruders trauen sie sich noch immer nicht, um ihn zu trauern. Auch das, sagt Catherine, haben sie von Anfang gewusst: dass sie es sich nicht leisten konnten, zu weinen. Dann wäre der Kampf vorbei gewesen, bevor er überhaupt begonnen hätte. Auch das ist oft sehr schwer, sagt sie: die Trauer zu unterdrücken.

Die McCartneys kommen aus Belfast, nicht Hollywood, sie sind keine schrecklich nette Familie und geben sich auch keine Mühe, es zu sein. „Wir sind nicht die Waltons“, sagt Catherine, „wir fallen uns nicht dauernd um den Hals. Wir streiten uns, haben Meinungsverschiedenheiten, wie eine normale Familie. Aber in dieser Sache sind wir ganz auf einer Linie.“

Draußen im Flur schreit die jüngste Tochter von Catherine, ein Jahr ist sie alt, hämmert gegen die Tür. Sie will zu ihrer Mutter. Sie hat nicht viel von ihr. Ständig ist diese im Einsatz, von morgens bis nachts, sieben Tage die Woche.

Da musste es irgendwann passieren. Und irgendwann ist heute: Die Schwestern haben den Interviewtermin verschwitzt, an diesem Tag keinen Besuch aus Berlin erwartet. Das, sagt Paula, ist ihnen noch nie passiert. Gelegenheit dazu hätten sie reichlich gehabt: Auf die Frage, wie viele Interviews sie schon gegeben haben, kann Catherine, die ich nun alleine interviewe, nur lachen, und sie lacht nicht oft: über 1000, mitgezählt hat sie aber nicht. Für so was haben sie keine Zeit.

„Die Spice Girls des Nordirland-Friedens“hat eine Zeitung sie genannt. Noch so ein Missverständnis. Sie mögen viel in den Medien seien, aber der Glamour geht ihnen ab. Auf die Frage, wie es in Washington war, wo Bush die Familie am irischen Nationalfeiertag empfangen hat, während der Sinn-Fein-Vorsitzende Gerry Adams, anders als sonst, nicht willkommen war, sagt Catherine als erstes: „anstrengend“. Es ist anstrengend, nach Straßburg zu reisen, nach Brüssel, immer wieder mit Politikern zu reden, von denen sie immer weniger erwarten. Es ist anstrengend, wenn man nebenbei eine Familie hat, vier Kinder und einen Teilzeitjob. Wenn man immer in die Stadt pendeln muss: Im letzten Jahr war sie von Short Strand in einen Vorort gezogen.

Vor vier Wochen ist sie wieder zurück in die Stadt, in den Süden, der immer der friedlichste, gemischteste Teil Belfasts gewesen ist. Seit Generationen lebten die McCartneys eigentlich in Short Strand, einer kleinen katholischen, streng republikanischen Enklave in einer militant protestantischen Nachbarschaft, auf drei Seiten von Mauern umgeben. Man lebte eng zusammen, wie auf dem Dorf, jeder kannte jeden, die Häuser standen immer offen.

Jetzt lebt Catherine in einem Wohnviertel, in dem die Nachbarn Katholiken, Protestanten und eher noch: gar nichts mehr sind. Schräg gegenüber wird in vier Wochen Schwester Paula mit ihrer Familie ziehen, Schwägerin Bridgeen guckt heute Mittag in derselben Straße ein Haus an, in das sie mit den kleinen Söhnen gern einziehen würde. In Short Strand, so sagen sie, wollen – können sie nicht mehr leben. In Paulas Fenster wurden Steine geschmissen, in Bridgeens Feuerwerkskörper, es hat kleine Demonstrationen gegeben, Drohungen wurden an die Wände geschmiert.

Aber vielleicht schlimmer noch als die laute Gewalt ist die leise. Viele, die an jenem Sonntag in der Bar waren, leben selber in Short Strand. Als die McCartneys kurz nach Roberts Tod zu einer Demo aufriefen, kamen 500 Leute. Als sie sich zum Gebet vor dem Pub versammelten, waren es nur noch 350. Nachbarn, die sie seit 30 Jahren kennen, kommen nicht mehr in ihre Nähe. Gestern traf Catherine eine Freundin, die mit ihnen aufgewachsen ist „wie eine Schwester“, zum ersten Mal seit drei Monaten auf der Straße. Sie haben beide weggeguckt. Wie viele Freunde sie noch hat? „Einen“, sagt Catherine. Geblieben ist vor allem die Familie, zu der ein Dutzend Onkel und Tanten und mehr als 50 Vettern und Cousinen gehören.

Wäre Robert von protestantischen Loyalisten umgebracht worden, glauben die McCartneys, die Leute würden schreiend auf die Straße ziehen. Aber so… Die Angst in Short Strand scheint gewachsen zu sein. Auch der Vorwurf, die McCartneys wären Verräter, würden der republikanischen Idee schaden. Denn die Sache ginge nun mal über alles. „Was für ein großer Quatsch“, sagt Catherine. Gerade deshalb bedeutet es ihnen so viel, kürzlich den „Irish People of the Year Award“ bekommen zu haben: „Weil unser Land uns sagt, dass wir das Richtige tun.“

Kurz nach der Tat hatte Gerry Adams die McCartneys noch zum Parteitag von Sinn Fein eingeladen, bei der sie mit stehenden Ovationen empfangen wurden. Adams versprach, dass die Täter und Zeugen zur Aussage aufgefordert würden. Passiert ist nichts.

Zwei Verdächtige wurden inhaftiert, sind aber auf Kaution frei. Nach Angaben der Schwestern waren insgesamt 15 Männer beteiligt. Um sicher zu gehen, dass es auch wirklich zum Prozess kommt, will die Familie Zivilklage erheben. Selbst wenn es, aus Mangel an Beweisen, nicht zur Verurteilung kommen sollte: Zumindest müssten die Zeugen dann aussagen. Oder sagen, warum sie nichts sagen. Müssten erklären, wie 35 Männer gleichzeitig auf dem kleinen Klo sein konnten. „Dann werden Geschichten erzählt.“ Und darauf kommt es ihnen an.

Denn die McCartneys wollen verhindern, was viele Politiker sich jetzt wünschen: einen Schlussstrich zu setzen unter die Vergangenheit. „Hat jemand die Angehörigen all der anderen Opfer gefragt, ob sie einen Schlussstrich ziehen wollen?“ So etwas wie die südafrikanische Wahrheitskommission, glauben die McCartneys, könnte Nord-Irland nur gut tun. „Wenn es Frieden geben soll, müssen alle ihre schmutzigen Karten auf den Tisch legen.“

Für die Klage brauchen sie Geld. Deswegen wollen die Schwestern demnächst wieder nach Amerika. Auch das eine Sensation: Denn Amerikaner gelten traditionell als großzügige Unterstützer der IRA. An deren romantischem Bild in den USA zu kratzen, auch das haben die Schwestern sich vorgenommen.

Der Krieg in Nordirland wurde vor allem von Männern geführt. Der Frieden von den Frauen. 1976 erhielten Mairead Corrigan Maguire und Betty Williams den Friedensnobelpreis. Nachdem drei Kinder von Corrigans Schwester getötet worden waren, gründeten sie die „Peace People“, eine Initiative, die sich für Gewaltlosigkeit einsetzte.

Die McCartneys sind nicht die ersten, die öffentlich Anklage gegen die IRA erhoben. 1978 stellte sich Maureen Kearney vor das Belfaster Parlament, nachdem ihr Sohn Andrew umgebracht worden war. Sie schrie und tobte und wurde nicht gehört. Ihr Aufstand, meint Catherine, passte nicht in die Zeit, die Zeit des Karfreitagsabkommens. „Und sie war allein.“

Doch auch aus der Frage des Geschlechts wollen die McCartneys keine Ideologie machen. Danach befragt, zitieren sie nur, was andere sagen: dass sie dadurch wahrscheinlich mehr Aufmerksamkeit in den Medien bekommen hätten. Dass sie, wären sie sechs Männer gewesen, möglicherweise schon tot wären.

In ihrer Kampagne werden die Frauen von ihren Eltern unterstützt, in der Öffentlichkeit treten diese nicht auf. „Dazu haben sie keine Kraft.“ Robert ist der zweite Sohn, den sie verloren haben. Ihr anderer hatte sich wegen Depressionen das Leben genommen.

Doch zur Verleihung der Quadriga wird auch die Mutter nach Berlin mitkommen. Dann werden die Schwestern ein paar Worte sagen: dass der Preis für sie ein Zeichen ist, dass ihre Botschaft angekommen ist. Catherine zitiert Martin Luther King: Unrecht an einem Ort bedeutet Unrecht überall. Jeder ist verantwortlich.

Zurück in Belfast geht es weiter. Die McCartneys sind keine Politiker, sie verfolgen keine Strategie. „Wir treffen uns, telefonieren miteinander, eine hat eine Idee, wir sagen: okay, dann machen wir das.“ Als nächstes wollen sie Tony Blair treffen. Catherine kann es selbst nicht fassen: dass sie, als irische Republikaner, sich an den britischen Premier wenden, um Gerechtigkeit zu bekommen. „Das war es ja, worum es im nordirischen Kampf ging: mit dem Unrecht gegenüber Katholiken Schluss zu machen.“ Heuchlerisch nennt sie daher die IRA: „Ich kann nicht eine Sekunde verstehen, warum Republikaner uns Gerechtigkeit verweigern.“

Ob sie Angst hat? „Nein“, sagt Catherine, „nicht um mich. Wovor soll ich Angst haben? Sie haben das Schlimmste getan, was sie tun konnten, Robert ermordet.“ Sie sagt es, wie sie alles sagt, ohne Pathos, ganz nüchtern. Auch in ihrem neuen Haus steht die Haustür immer offen, sind die Jalousien hochgezogen.

Dass die IRA im Juli erklärt hat, den bewaffneten Kampf aufzugeben, dass sie jetzt ihre Waffen vernichtet hat (allerdings ohne den Akt fotografieren zu lassen) – dazu, da sind sich alle Beobachter einig, haben die McCartneys mit ihrer Kampagne wesentlich beigetragen. Sie haben, schrieb die „NZZ“, „Nordirlands Politik umgekrempelt“.

Aber von ihrem Ziel, den gerechten Prozess, sind die Schwestern weit entfernt. Bitter, sagt Catherine, sei sie nicht. Noch nicht. Aber wütend, das schon. Und vor allem verletzt und enttäuscht von den Freunden. „But I prefer to be me than them. Ich bin lieber ich als sie.“

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