Zeitung Heute : „Ich ein Deutscher? Ich war geschockt!“

Seine Schwester starb, da war Sir Peter Jonas 20. Sieben Jahre später erkrankte er an Krebs. Heute erzählt der Opern-Intendant Papageien-Witze – und wie er Thatchers Sympathie gewann.

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Sir Peter Jonas, 57, ist seit 1993 Intendant der Bayerischen Staatsoper. Er ist in London geboren und begann seine Karriere 1974 beim Chicago Symphony Orchestra als DirigentenAssistent. Zwei Jahre später war er bereits künstlerischer Leiter des Orchesters. 1984 wurde er Chef der Londoner National Opera. Jonas gilt in der Opernwelt als erfolgreicher Modernisierer. Vor vier Jahren wurde er von Königin Elisabeth II. zum Ritter ernannt. Sein Vertrag in München läuft 2006 aus.

Interview: Christoph Amend und Christine Lemke-Matwey; Foto: Heinz Gebhardt Sir Peter, wir wollen mit Ihnen über Lebensmut reden, über den optimistischen Blick auf…

… ausgerechnet mit einem Menschen aus der Opernwelt? Bei uns gibt es einen ausgesprochen negativen Enthusiasmus. Es werden Drohungen ausgesprochen, es wird denunziert, es wird auf eine Art gebuht, wie ich es anderswo nie erlebt habe. Die Liebe zur Oper scheint die Menschen direkter zu bewegen als etwa zur Literatur, zum Theater oder zur Politik. In den Briefen, die wir bekommen, wird von „unserem Wagner“ gesprochen, dessen Werk man bedroht sehe, als ob er ein Liebhaber des Absenders wäre. Ich habe mal von einer Studie in Amerika gelesen, die herausgefunden hat, dass die Wohnungen von Leuten, die andere obsessiv verfolgen, genauso aussehen wie Zimmer von Teenagern, die in irgendwelche Stars verliebt sind. Das hat mich sehr an die Welt der Oper erinnert.

Trotzdem machen Sie hier in Ihrem Intendantenbüro in München einen eher entspannten Eindruck.

Ich habe gerade meine Yoga-Übung gemacht, meine tägliche halbe Stunde. Sehen Sie, da im Schrank liegt die Matte. Wissen Sie, eins ist wahr: In der Früh ist für mich jeder Tag wie ein leeres Blatt Papier. Ich hänge sehr an dieser Welt. Ich spüre eine gewisse Liebe zu diesem Planeten, ich möchte noch ein bisschen hier bleiben. Ich war ja früh sehr krank und musste um meine Existenz kämpfen. Vielleicht kommt meine Energie aus diesem privaten Kampf. Meine berufliche Laufbahn ist als Begleitung mitgelaufen.

Sie sind bereits mit 27 Jahren an Krebs erkrankt, in Chicago, wo Sie als Assistent des legendären Dirigenten Georg Solti gearbeitet haben.

Der Krebs wurde zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Ich bin sofort zurück nach England…

…wo Sie aufgewachsen sind…

… weil dort die Behandlungsmethoden weiter waren. Sie können sich nicht vorstellen, wie die Maschinen damals aussahen, riesige Apparate aus Metall, allein der Anblick war Grauen erregend. Das Krankenhaus, in dem man mich behandelte, lag nicht weit vom Haus meiner Mutter entfernt. Die Ärzte sagten, dass die Behandlung nur kurz dauern würde, aber dass ich spätestens eine halbe Stunde danach irgendwo sein müsse, denn dann komme die Übelkeit. Also bin ich mit dem Auto erst ins Krankenhaus und dann zu meiner Mutter. Es war der heißeste Sommer des 20. Jahrhunderts, und wenn mal Stau war, habe ich es manchmal nicht geschafft. Dann stand ich am Straßenrand. Das war brutal, sechs Tage in der Woche. Ein Albtraum.

Sie haben trotzdem bald wieder angefangen zu arbeiten.

Ja, ich ging mit Solti nach Paris. Meine Chemotherapie habe ich dort fortgesetzt, tagsüber Klinik, abends Oper. Wenn mir übel wurde, war das Schlimmste die Jagd nach dem Klo. Die Pariser Oper wurde noch zu einer Zeit gebaut, da haben die Menschen, nun, das Treppenhaus benutzt. Es dauert ewig, bis Sie dort auf der Toilette sind, hier eine Treppe, dort ein Aufzug, man ist einen halben Kilometer unterwegs.

Sie haben sich vom Krebs nicht aufhalten lassen, auch hier in München nicht, als Sie die Krankheit einholte.

Ich muss immer noch behandelt werden, das ist wahr, wegen meiner Augenkrebs-Erkrankung. Dafür gibt es in Deutschland nur zwei Zentren, eins in Essen und eins in Berlin. Ich will den Essenern nicht zu nahe treten, aber ich habe mich doch für Berlin entschieden.

Stimmt die Geschichte, dass Sie sich morgens in Berlin behandeln lassen und abends wieder in der Intendanten-Loge in München sitzen, Tag ein, Tag aus?

Das ist übertrieben, aber manchmal mache ich das. Ich bin Betriebskrankenkassler und dankbar dafür. Schlimm ist nur, dass man nach der Behandlung nichts sieht. Man trägt eine dunkle Brille, geht zurück ins Zimmer, sitzt da rum und kann nicht lesen, nicht mal ins Kino gehen.

Sie haben einmal erzählt, dass Sie regelmäßig nach der Oper ins Kino gehen, in die Spätvorstellung.

Ja, allein. In einer guten Woche schaffe ich es drei- bis viermal, in einer schlechten nur einmal. Ich muss alle sehen, auch die miserablen Filme. Ich bin auch besessen von DVDs. Bei Amazon, dem Internet-Kaufhaus, haben sie einen fantastischen Service: Wenn ich eine Kritik im „New Yorker“ gelesen habe und mich der Film interessiert, tippe ich bei Amazon den Titel ein. Da steht „Noch nicht erschienen, kommt voraussichtlich im Juni 2005“. Dann bestelle ich vor.

Sie haben Angst, etwas zu verpassen?

Ja. Das geht mir auch mit Kunst-Ausstellungen der Alten Meister so. Ich will einfach alle Kataloge besitzen.

Und Sie sitzen jeden Abend in der Oper in Ihrer Loge. Sie wollen keine Aufführung verpassen.

Das gehört dazu. Ich habe übrigens eine sehr gute Art und Weise zu schlafen, ohne dass die Leute es merken. Ein Beispiel: Ich liebe Wagner, besonders die Walküre. Nehmen wir mal an, ich hatte einen anstrengenden Tag und gehe in die Loge – dann nicke ich schon mal ein. Normalerweise weckt mich Hundings Horn auf.

Es gibt Opern-Besucher in München, die behaupten, man konnte den Stand Ihrer letzten Ehe immer daran erkennen, wie Sie und Ihre damalige Frau gerade in der Loge saßen. Würden Sie sagen, dass…

…wie kommen Sie darauf?

Wir haben davon gehört.

Ich weiß nicht. Aber es ist interessant, was Sie da erzählen. Wenn man selbst betroffen ist, sieht man die Symptome vielleicht gar nicht.

Sie haben der „Vogue“ einmal gestanden, Sie seien ein „Serienliebhaber“.

Oh Gott, ja! Ich wurde da hingestellt als eine Art Don Juan, umgeben von vielen schönen, interessanten Frauen. Da habe ich gesagt, dass ich ein Serienliebhaber bin. Ich habe Beziehungen hintereinander, nie parallel. Aber mittlerweile lebe ich seit Jahren in einer stabilen und glücklichen Partnerschaft.

Serienliebhaber klingt jedenfalls nach…

…Serienkiller, ja, ich weiß. Ich bin Engländer! Das ist unser Humor. Kennen Sie eigentlich den Lieblingswitz des Dirigenten Zubin Mehta? Geht ein Mann in ein Papagei-Geschäft, sieht einen unglaublich schönen Papagei und fragt den Verkäufer, was er kostet: „100 000 Euro“ – „Was? So viel? Was kann der denn?“ – „Er kann die Bibel in sechs Sprachen.“ Da sieht der Mann sich weiter um und entdeckt einen nicht ganz so schönen Papagei. „Und was kostet der?“ – „250 000 Euro!“ – „Warum denn das?“ – „Der kann die Bibel in sechs Sprachen und Shakespeare auf Aramäisch.“ Auch der ist dem Mann zu teuer. Er sieht sich weiter um und plötzlich fällt ihm ein altes, graues Exemplar auf, eine Art Penner-Papagei. „Und was kostet der?“ – „Er ist unbezahlbar!“ – „Warum? Was kann der“ – „Das weiß keiner so genau, aber alle sagen ,Maestro!’ zu ihm.“

Sir Peter, Sie wurden früh auf ein Internat geschickt.

Ich war sechs Jahre alt, und ich habe es nicht verstanden. Es war wie auf dem Mond. Es gab keine Wärme, keine körperliche Berührung, es war hart. Ich konnte gut lesen, und das war ein großer Nachteil.

Warum das?

Gleich am ersten Tag musste jeder Schüler durch eine Prüfung, und die bestand einzig darin, etwas vorzulesen. Weil ich Ende Oktober geboren bin und gleich in die zweite Stufe genommen wurde, waren die meisten ein Jahr älter. Es begann die Zeit der Kämpfe. Ich wurde verprügelt, und ich habe geprügelt. Wir schliefen in einem großen Saal mit vielen anderen Jungs…

…und wie schläft man da ein?

Mit der Decke über dem Kopf. Ich habe damals einen Rhythmus entwickelt, den ich bis heute behalten habe. Ich wache immer auf in der Nacht. Ich mag das, dann ist die Nacht länger. Im Internat war es die einzige Zeit für Privatsphäre. Man musste nicht lernen und wurde nicht verprügelt. Man hatte seine Ruhe.

Was haben Sie im Internat am meisten vermisst?

Meine Schwester. Sie war ein Genie, intelligent, begabt. Sie war kleiner als ich, obwohl sie fünf Jahre älter war. Wenn ich im Sommer nach Hause kam, hatte sie eine Liste vorbereitet mit Büchern, die ich bis zum Ende der Ferien gelesen haben sollte, von Kafka bis zur italienischen Literatur. Ich habe sie bewundert.

Sie ist früh gestorben, im Alter von 25 Jahren.

Ja. Durch einen Autounfall. Ein halbes Jahr, bevor das passierte, hat sie mir erzählt, sie habe da so eine Ahnung, sie werde bald sterben. Ich habe gelacht… Meine Schwester hatte eine Stelle an der Universität in Cordoba und kurz vor ihrem Tod sogar einen Freund. Das war ungewöhnlich. Sie war keine Serienliebhaberin, sie war eine Einzelgängerin.

Wie haben Sie auf ihren Tod reagiert? Sie waren gerade einmal 20 Jahre alt.

Ich hatte zweieinhalb Jahre lang Depressionen. Meine Schwester war nicht nur meine Schwester, sie war mein bester Freund, meine engste Vertraute.

Wie sind Ihre Eltern mit diesem Verlust umgegangen?

Mein Vater war schockiert, und meine Mutter wurde alt, so verdammt alt. Mit einem Mal entwickelte sie Gedächtnisstörungen. Meine Mutter war immer eine starke Frau gewesen – diese Stärke verschwand. Sie hat mir damals gesagt, sie habe immer gedacht, dass ich früh sterben würde, nicht meine Schwester.

Das hat sie Ihnen gesagt?

Oft, ja. Es war schwer, einen lieben Kontakt zu meiner Mutter zu behalten. Sie war in Jamaika geboren und wahnsinnig hübsch. Sie war tropisch heiß und ziemlich kühl und hatte Temperament, aber sie war eine harte Nuss. Sie hat immer zu mir gesagt: „No hope for you, boy, you will be sleeping on a park bench.“

Warum dachte sie, dass Sie auf einer Parkbank landen?

Als Kind war ich ein wenig autistisch. Ich habe bis heute ein Problem mit dem Schuhe-Anziehen. Ich habe nie begriffen, wie Schnürsenkelbinden funktioniert.

Die Stiefel, die Sie jetzt tragen, sind doch gebunden.

Aber sehen Sie mal wie!

Wir sehen mehrere Knäuel, die ineinander übergehen.

In der Schule wurde ich verprügelt, weil ich keine Schuhe binden konnte. Mittlerweile habe ich mein eigenes System entwickelt. Die Leute lachen, wenn sie das sehen. Aber es funktioniert! Das geht mir oft so: Ich scheine einen anderen Blick auf Dinge zu haben. Ich komme eher von der Seite, aus einer anderen Ecke.

Aber jedes Kind will sein wie die anderen.

Ich auch! Ich sagte ja schon, ich war ein guter Leser. Aber meine erste Krise hatte ich in der Schule, als ich plötzlich nicht mehr lesen konnte. Ich wurde untersucht, niemand konnte etwas entdecken. Da fragte mich einer der Ärzte, ob mein bester Freund eine Brille habe. Er hatte die Lösung: Ich wollte auch eine Brille haben, ich wollte sein wie mein bester Freund.

Wie war Ihr Vater? Er stammte aus einer jüdischen Familie in Hamburg.

So richtig gut habe ich meinen Vater nie kennen gelernt. Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, da man in England seinen Vater noch mit „Sir“ ansprach. Er war sehr distanziert. Seine Erfahrungen in der Kindheit und Jugend haben ihm sicher sehr geschadet. Und in gewisser Weise hat das auch auf mich abgestrahlt. Ich war lange taub für die Geschichte meiner Familie.

Seine Eltern haben sich 1939 aus Angst vor einer erneuten Verhaftung durch die Gestapo umgebracht.

Ich habe das erst spät erfahren. Bis ich zehn oder elf war, wusste ich nicht einmal, dass er Deutscher war. Eines Tages hänselten mich Schüler mit dem Gerücht, ich sei ein Deutscher! Ich war geschockt! Na ja, dann stellte sich heraus, dass ich nicht nur deutsche, sondern auch jüdische Wurzeln habe – und wurde doppelt gehänselt. Da habe ich beschlossen, das alles zu ignorieren. Erst viel später habe ich erfahren, dass im Haus meines Großvaters…

… der in Hamburg ein bekannter Strafverteidiger war…

…oft die Musiker des Staatstheaters geprobt haben.

Sie haben erst mit 40 Deutsch gelernt.

Mein Vater hat nie Deutsch mit mir gesprochen. Er hatte nicht einmal einen deutschen Akzent.

Haben Sie ihn je Deutsch reden gehört?

Einmal, ich war elf oder zwölf, saßen wir im Auto, neben uns fuhr ein Wagen mit deutschem Kennzeichen. Mein Vater schimpfte mit absichtlich deutschem Akzent: „Se Germans!“ Er war eine merkwürdige Figur. Ich bin mir nicht sicher, womit er sein Geld verdiente. Mal hatten wir viel Geld, mal gar keins – aber er hatte es immer in bar dabei. Er war mir oft peinlich. Wenn er mich in der Schule abholte, kam er mit einem neuen Jaguar vorbei und konnte sich nicht verkneifen, auszusteigen und mit einem Tuch den Lack zu putzen.

Vielleicht wollte er britischer sein als die Briten.

Sicher. Vielleicht war er beim Geheimdienst, wer weiß? Er war ein Kartenspieler, Rommé, Bridge.

Spielen Sie auch?

Ab und zu. Ich verliere immer. Mich fasziniert die Wahrscheinlichkeit im Leben, ich liebe Statistiken, Zahlen, das alles. Und ich studiere Flugpläne. Da hinten im Regal habe ich dieses Buch, da stehen alle Flüge weltweit drin. Manchmal denke ich mir eine Flugroute aus und sehe nach, wie ich fliegen würde. Ich bin ein Nerd, ein Freak, und ich liebe es.

Waren Ihre Eltern stolz auf ihren erfolgreichen Sohn?

Ja, schon. Aber zu meiner Mutter habe ich erst spät, kurz vor ihrem Tod, wieder ein persönliches Verhältnis aufgebaut. Sie hat im Alter ihr Kurzzeitgedächtnis fast vollständig verloren und wollte nicht ins Heim, nicht einmal einen Pflegedienst wollte sie. Sie war fast 80, lebte allein, und hat niemanden mehr reingelassen. Das Haus ist zerfallen. Da musste ich eingreifen. Die einzig entspannten Tage im Leben eines Intendanten sind die Tage nach den Premieren. Also habe ich mir dann frei genommen und bin um 6 Uhr 40 nach London-Gatwick geflogen. Dort habe ich mir ein kleines Auto gemietet, habe im Supermarkt eingekauft, bin zu ihr nach Hause, habe geputzt und ihr ein kleines Mittagessen serviert. Wir haben den Fernseher angemacht, sie liebte das, auch wenn sie nicht wirklich zugesehen hat. Wenn das Wetter gut war, haben wir das Grab meiner Schwester besucht. Und um 17 Uhr 30 bin ich zurück nach München geflogen.

Sir Peter, Ihr Vertrag in München läuft 2006 aus. Jemand wie Sie kommt nie zur Ruhe, oder?

Ich habe alle fünf Angebote, die ich hatte, abgelehnt. Ich habe elf Jahre in Chicago gearbeitet, neun Jahre in London, ich war 13 Jahre in München. Es ist genug.

Man kann Ihnen kaum glauben, dass Sie aufhören.

Was Sie glauben, ist mir wurscht. Es bleibt dabei, kein neuer Vertrag! Ich möchte in Deutschland bleiben, irgendwo im Süden, vielleicht am Bodensee. In München bleibe ich eher nicht. Ich will nicht wie ein Gespenst von früher durch die Straßen ziehen.

Sie haben einmal gesagt, Sie wollten keine Kinder haben, „weil ich nicht weiß, wann das Schiff untergeht“.

Ich habe ab und zu bedauert, dass ich keine Kinder habe. Ich musste das akzeptieren. In den 70ern gehörte das zu den üblichen Folgen einer Krebsbehandlung. Ich war nicht zeugungsfähig. Heute könnte man das rückgängig machen, aber ich will nicht mehr.

Wenn Ihre Schwester heute hier sitzen würde, was würde sie über ihren Bruder sagen?

Oh, sie hat mich immer als zu oberflächlich kritisiert. Und die Oper wäre ihr sicher zu leicht, zu flatterhaft. Typisch Peter, hätte sie gesagt.

In Ihrer Londoner Zeit, als Sie die dortige Oper leiteten, hatten Sie zu einer anderen Frau ein gutes Verhältnis, zu Maggie Thatcher.

Wir sind am gleichen Tag geboren. Ich habe ihre Politik nicht gemocht, aber ihre Person bewundert. Sie war ein wunderbarer Gegner. Es ging hart zu, aber wenn man schlüssige Argumente hatte, hat sie das zugegeben. Und wenn sie sagte, wir machen das, wurde es auch gemacht. Sie war nicht wischi waschi. Bei unseren Treffen hatte sie immer ein Din-A4 großes Papier neben sich liegen, mit allen wichtigen Notizen. Da hatte ich Glück: Denn im Internat habe ich gelernt, umgekehrt zu lesen. Ich habe Thatcher wirklich gemocht.

Sir Peter, kann Charme auch eine Waffe sein?

Warum fragen Sie das mich?

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