Zeitung Heute : „Ich habe George Bush Pfeil und Bogen geschenkt“

Seit den Heckenschützen-Morden von Washington diskutiert Amerika wieder das Waffenrecht. Ted Nugents Haltung ist eindeutig. Sein Motto: Rock ’n’ Roll, Patriotismus und Feuer frei.

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Der Musiker Ted Nugent, 53, hat in seiner Karriere 30 Millionen Platten verkauft. Eines seiner erfolgreichsten Alben nahm er mit Meat Loaf auf. 1994 wurde Nugent im US-Senat geehrt, seit 1995 ist er im Vorstand des Waffenlobby-Vereins #132;National Rifle Association“. Sein Buch „God, Guns & Rock ’n’ Roll“ landete in der „New York Times“- Bestsellerliste. Unser Gespräch wurde vor den Sniper-Morden von Washington geführt. Nugent ist für einen Kommentar derzeit nicht zu erreichen: „Ted ist auf Jagd“, sagt seine Managerin, „und das kann dauern.“ Aber seine Haltung, was die derzeitige Diskussion um Waffenbesitz angehe, sei unverändert.

Interview: Kerstin Kohlenberg; Foto: Spindler & Vaughn Mister Nugent, bei Ihren Konzerten tragen Sie Schuhe aus Zebrafell.

Die sehen fast ein bisschen schwul aus, oder? Sie werden extra für mich gemacht. Ich liebe Zebras.

Haben Sie das Zebra selbst erlegt?

Nein, nein, das ist unechtes Fell.

Sie sind ein Rockstar, ein guter Bekannter von George W. Bush und neben dem Schauspieler Charlton Heston einer der prominentesten Waffen-Aktivisten in den USA. Tragen Sie gerade eine Waffe?

Natürlich. Immer. Ich war noch nie ohne Waffe. Unbewaffnet zu sein ist für mich unverantwortlich. Da fühle ich mich hoffnungslos verloren. Was glauben Sie, wie viele Frauen in der Zeit, in der wir jetzt sprechen, schon vergewaltigt wurden?

Wie viele Frauen haben Sie mit Ihrer Waffe gerettet?

Ich habe noch nicht vielen geholfen, aber jeden Tag retten sich in Amerika Tausende, die eine Waffe besitzen. Ich wünschte mir, dass es mehr Städte gäbe wie Kennesaw in Georgia. Dort ist jeder Einwohner verpflichtet, eine Waffe zu tragen. Meine Frau Shemane trägt ihre Waffe auch seit diesem Jahr.

Warum erst jetzt? Hat sie sich vorher unwohl gefühlt?

Ja, aber ich habe es von ihr verlangt. Was würde sie ohne eine Waffe machen?

Und Ihre Kinder? Tragen die Waffen?

Ich glaube nicht.

Wie viele Waffen haben Sie in Ihrem Haus?

Hunderte. Einige davon sind geladen. Die an meinem Gürtel ist immer geladen. Eine Glock 10 Millimeter aus Österreich. Waffen sind wunderschön.

Sie haben Ihren Kindern das Schießen und Jagen in ihren ersten Lebensjahren beigebracht.

Sie lieben es. Meine beiden Töchter schießen nicht so viel wie die zwei Jungs. Ich versuche sie dazu zu bringen, mehr zu jagen. Unabhängig zu sein und sich selbst ernähren zu können, das ist sehr wichtig.

Vor einigen Monaten ist in Erfurt ein Junge mit einer Pumpgun und einer Pistole in eine Schule gerannt und hat dort 17 Menschen erschossen. In den USA gab es den Fall von Littleton. Lässt Sie das nicht eher zweifeln?

Nein, wenn man den guten Menschen nicht erlaubt, eine Waffe zu tragen, um die schlechten Menschen zu stoppen, dann werden die schlechten Menschen immer mehr Macht haben. Washington! Was meinen Sie, warum die Kriminalitätsrate dort die höchste der ganzen USA ist? Weil die dort das schärfste Waffengesetz haben. Dort darf man nicht mal eine Waffe tragen. Hätten die Lehrer in Erfurt Waffen gehabt, wäre es auch dort nie so weit gekommen.

Und wenn der Sohn eines Lehrers Jahre später durchdreht, sich die Waffe schnappt und um sich schießt?

Wir brauchen mehr Disziplin. Dann würde das nicht passieren. Wir haben unser letztes Konzert in Orlando, Florida gegeben. Dort sind wir an Disney World vorbeigefahren. Ich hätte kotzen können. Die Menge an fetten Monsterkindern, die ich dort gesehen habe, hat mir das Herz gebrochen. Wenn die Eltern sich nicht disziplinieren können, wie können sie ihre Kinder disziplinieren. Kinder müssen Angst vor Bestrafung haben, nur so lernen sie, was richtig und falsch ist.

Das hört sich ja an wie im 19. Jahrhundert.

Vielleicht, ich gebe meinen Kindern aber auch sehr viel Liebe und Zuneigung. Und da es schlaue Kinder sind, machen sie ohnehin immer, was richtig ist. Fast immer.

Sie haben gerade das Kochbuch „Kill It & Grill It“ herausgegeben. Darin findet sich ein Gruß von Präsident Bush an Sie: „Wir sind froh, dass du da bist. Du bist ein guter Mensch.“ Ihre Fans verehren Sie als einen Mann aus der Mitte des Landes, weitab von New York oder Washington.

Ich kenne George W. Bush gut. Ich war auch zu seiner privaten Amtseinsetzungsfeier in Crawford, Texas, eingeladen. Ich habe ihm damals Pfeil und Bogen geschenkt. Kennen gelernt haben wir uns, als ich ihm im Wahlkampf geholfen habe, Gouverneur von Texas zu werden. Ich habe immer eine großartige Beziehung zu ihm gehabt. Ich schätze Menschen, die bereit sind, hart zu arbeiten.

Sie sind Jäger und haben seit über 30 Jahren kein Fleisch mehr gekauft. Sie sagen, Ihnen liegt die Natur am Herzen. Texas aber, der Staat, in dem George Bush lange Gouverneur war, hat die dreckigste Luft von ganz Amerika und die siebthöchste Rate an giftigen Abfällen.

Es gibt nur eine Kreatur, die Intellekt und Verstand hat, und das ist der Mensch. Wir haben die Fähigkeit, unsere Ressourcen zu managen, um die Luft-, Boden- und Wasserqualität zu verbessern. Natürlich sind Fehler passiert, aber es gibt auch große Fortschritte.

Bush hat ein Gesetz erlassen, das den Öl-Konzernen erlaubt, selbst zu bestimmen, wie stark sie ihre Abgase reduzieren wollen – nur drei Prozent haben mitgemacht.

Ich glaube, man darf den Firmen nicht zu viel abverlangen. Man muss global denken, man muss die Produktivität mit der Lebensqualität aufwiegen.

Es gibt also einen Konflikt zwischen dem amerikanischen Traum und dem Schutz der Umwelt?

Ich würde nicht unbedingt sagen Konflikt. Während der industriellen Revolution hatten wir noch keine Maßstäbe. Aber wir haben uns sehr stark verbessert…

…trotzdem haben die USA das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet…

… das Abkommen hätte uns benachteiligt. Aber können wir uns verbessern? Ja, jeder Einzelne kann etwas tun: Ich habe 100 000 Bäume pflanzen lassen.

Was halten Sie von Bushs Vorschlag, dass Enron in Alaska nach Öl bohrt? Zerstört das nicht die Umwelt?

Das ist eine großartige Idee. Natürlich sollte man in Alaska nach Öl bohren, nur eben so, dass man die Umwelt nicht zerstört. Wir können uns in Sachen Öl nicht auf die Araber verlassen.

Wie müsste man Ihrer Meinung nach die Umwelt besser schützen?

Wir müssen den Menschen in den Städten beibringen, verantwortlicher zu handeln. Gehen Sie mal in irgendein Haus, und gucken Sie sich an, was in den USA alles weggeworfen wird. Und dann legen Sie mal ein Maßband um die Leute in den USA. Wir sind gefräßige Schweine. Die Fettleibigkeit ist nicht nur widerlich anzugucken, es ist auch ein Barometer für den Überfluss, in dem wir leben. Leute, die rauchen und trinken, sollten sich schämen. Eltern, die ihre Kinder Essen wegwerfen lassen und ihnen Fast Food geben, sollten sich schämen. Ich recycle seit 37 Jahren. Ich habe das gemacht, bevor es trendy wurde. Und warum? Weil ich mich schuldig gefühlt habe.

Aber was würde die Wirtschaft dazu sagen? Kein Konsum, kein Umsatz, keine Supermacht Amerika?

Das Kartenhaus würde sicherlich etwas einsacken. Aber ich bin sicher, dass das Haus sich auf Dauer selbst stabilisieren würde. Ich weiß nicht, ob das zehn oder 15 Jahre dauern wird, aber ich glaube, wenn jeder Mensch in Amerika so wie meine Familie arbeitet und ausgibt, dann wären wie immer noch die Nummer eins in der Welt.

Sie haben die Tournee für Ihr neues Album „Craveman“ im Juni in Europa begonnen. Wie reagiert das europäische Publikum auf Sie?

Ich habe eine ganz besondere Kraft, ich bestimme die Bedingungen. Es ist egal, wie die Atmosphäre im Saal ist, bevor wir kommen. Es ist egal, wo und vor wem ich spiele. Wir dominieren die Atmosphäre. Wir reißen euch den Kopf ab.

Wie finden die Leute, dass Sie zu Beginn und am Ende jedes Konzerts die amerikanische Nationalhymne spielen – und die Bühne mit Maschinengewehren dekoriert ist?

Die Europäer schocke ich mehr mit meiner Show. Denen ist es ja nicht erlaubt so zu denken, wie ich lebe. Es ist einfach nicht legal. Mit allem Respekt für meine Freunde in der ganzen Welt, aber es gibt keinen japanischen Traum, was soll das sein? Harakiri zu machen, wenn du nicht produktiv genug bist? Was ist der deutsche Traum? Zu gehorchen? Was ist der mexikanische Traum? So schnell wie möglich aus Mexiko raus zu kommen? Ich bin der amerikanische Patriot, ich bin die amerikanische Version von „Braveheart“. Dieser Film erzählt die wahre Geschichte von Männern, die tapfer waren und sich gegen schlechte Regierungen und schlechte Politik gewehrt haben. Musik ist dazu da, um Spaß zu haben und ein Gefühl zu erzeugen, dass man der Welt entkommen kann. Aber wenn man Aussagen über einen Traum und über Unabhängigkeit einbringen kann – und das sind mächtige Mechanismen für den menschlichen Geist – dann gelangst du mit deiner Show dort hin, wo es Paul McCartney, Aerosmith oder Van Halen es niemals hin schaffen. Glauben Sie keine Sekunde daran, dass irgendein Mensch in der Welt, außer er ist auf einer hirnvernebelnden Droge, daran glaubt, dass die Punkrock-Bands wie die „Sex Pistols“ oder „The Clash“ große Revolutionäre waren. Diese Jungs wüssten nicht mal, wie man aus einer nassen Papiertüte rauskommt. Das waren alles Poser, es war alles Make-up und falsch. An mir ist dagegen ist nichts fake. Jeder weiß, dass Ted Nugent 100 Prozent echt ist.

100 Prozent echt, aha. Wer waren denn Ihre Vorbilder in der Jugend?

Mein Vater, Fred Bear…

…ein bekannter amerikanischer Jäger…

…James Brown, Muhammad Ali. Ich wusste damals noch nicht viel über das Militär und Armeehelden. Aber als ich älter wurde, habe ich gemerkt, dass jeder Mann und jede Frau in der Armee ein Held ist, weil sie kämpfen.

Dem Land dienen, ist Ihnen also wichtig. Aber Sie haben auch einmal gesagt, „ich werde dem Staat gehorchen, bis es mir zu blöd wird. Ich werde niemals nur 55 oder 65 Meilen pro Stunde fahren“.

Oder wenn sie mir befehlen würden, ich solle meine Waffen registrieren lassen, dann können sie mich auch am Arsch lecken. Und wenn sie mir sagen würden, dass ich ab sofort keine Waffen mehr tragen darf, dann trage ich einfach zwei.

Sie haben gesagt, Amerika braucht wieder mehr Disziplin. Was ist Disziplin für Sie?

Das heißt für mich, einem sinnvollen Entwurf zu folgen, der sich aus bewussten und einmaligen Gedanken zusammensetzt. Zum Beispiel Rosa Parks…

…die Dame, die sich 1955 geweigert hat, ihren Sitzplatz in einem Bus einem Weißen abzutreten…

Als sie diesem Mann widerstand, war das auch gegen die Traditionen, gegen alle damaligen sozialen Regeln. Sie wehrte sich gegen den gesellschaftlichen Druck. Denn schwarze Leute wurden damals für so etwas gelyncht. Und sie hat dennoch nein gesagt. Rosa Parks und Charlton Heston sind zwei meiner Helden, denn sie repräsentieren die ultimative Disziplin, im Trotz gegen die Konventionen das Richtige zu tun. Und so gehe ich auch vor, musikalisch, sozial, politisch. Wenn ein Hund am Bein irgendeines Menschen kaut, wäre es politisch korrekt zu sagen: Please Mister Puppy, bitte kaue nicht an meinem Bein. Ted Nugent dagegen würde auf ihn zugehen und dem beschissenen Hund direkt in den Kopf schießen. Wenn ein Hund an dem Bein eines Kindes kaut, verhandelt man doch nicht, dann bittet man nicht, man erschießt den Scheißkerl.

Wie bitte hat man sich eine Situation vorzustellen, in der Sie Ihrem Motto entsprechend gehandelt haben?

Vor ein paar Jahren bin ich die Straßen in Miami entlanggefahren. Meine Frau Shemane und ich haben unseren Hochzeitstag gefeiert. Plötzlich hören wir quietschende Reifen, und vor uns greifen zwei Männer einen hageren Mann an. Aber der hagere Mann zieht eine Pistole und sein Abzeichen. Er war ein Polizist. Die Reaktion der Leute war, drum herum zu stehen und zu glotzen. Ich habe nicht geglotzt, ich habe die beiden Angreifer zusammengeschlagen und ihnen die Waffen weggenommen. Ein anderes Beispiel. Mein Sohn kommt mit seinen Schulaufgaben nach Hause. Ich gucke sie durch und sehe: In seiner Arbeit sind Fehler, die der Lehrer nicht verbessert hat. Aber der Test ist schon benotet. Ich finde also Fehler , die der Lehrer nicht gesehen hat , obwohl ich nie zum College gegangen bin? Also bin ich zur Schule gefahren, und dort hat man uns erklärt, sie wollen nicht, dass die Kinder sich schlecht fühlen. Und so lange das Wort phonetisch sinnvoll geschrieben sei, zählen sie es nicht als Fehler. Ich habe diese Lehrer angeknurrt, so sauer war ich. Warten Sie, ich muss jetzt ein paar Nägel in den Tisch hauen, im Ernst. Es macht mich so wütend. Ich war das einzige Elternteil, dass die Lehrer damit konfrontiert hat. Das ist doch krank, oder? Das kotzt mich an.

Auf Ihrer Homepage findet man den Brief „I am a bad American“…

…Oh ja, der ist wundervoll…

…und dort steht: „Ich glaube, dass das Geld, das ich verdiene, mir und meiner Familie gehört und nicht einem Mittelklasse-Regierungsbürokraten, der es Crack-Abhängigen gibt.“

Ganz genau. Die IRS, die amerikanische Steuerbehörde, ist böse. Wer hält denn die Wirtschaft am Laufen? Die Leute, die hart und viel arbeiten. Aber die IRS bestraft dich, je härter du arbeitest.

Was ist Ihr Vorschlag? Überhaupt keine Steuern?

Ganz genau!

Sie wollen allen Ernstes die Sozialhilfe abschaffen?

Zu allererst: Es gibt die Guten, die Schlechten und die Bösen. Es gibt fleißige Leute und faule Leute. Faule Leute sind gerne faul. Man kann sie nicht dazu bewegen, etwas zu tun. Wenn Nachbarn und Verwandte Hilfe benötigen, dann kümmert man sich darum. Ich bin viel unterwegs und mache Wohltätigkeitsarbeit. Ich erfülle Kindern, die an Krebs sterben, ihren letzten Wunsch, ich helfe Familien, deren Vater im Krieg gefallen ist. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Hilfe benötigen und einfach faul sein. Wenn ein Mensch sich nicht darum bemüht, ein produktiver Teil der Gesellschaft zu sein, dann hat er es nicht verdient, Geld zu bekommen. Ich bin nicht bereit, mein Geld dafür herzugeben, dass ein Drogenabhängiger sich eine saubere Nadel besorgen kann.

Und wie finden Sie heraus, wer Hilfe verdient?

Die Gemeinde überwacht das. Wenn jemand einen schrecklichen Unfall hat, auf einem Traktor, dann hilft ihm die Gemeinde. Und mit Unfall meine ich nicht betrunken Autofahren oder high die Treppe herunterfallen. Menschen verhungern jeden Tag, und sie sind selber schuld. Wir sind unseren Mitmenschen nicht über eine vernünftige Grenze hinaus verpflichtet. Warum glauben Sie, haben uns die Leute am 11. September angegriffen? Man kann mir nicht erklären, das war wegen diesem oder jenem. Es gibt dafür keinen Grund. Es gibt einfach schlechte Menschen, und darüber nachzudenken, warum sie schlecht sind, ist idiotisch. Was man tun sollte? Das Schlechte identifizieren und es dann eliminieren. Man sollte nicht versuchen, das Schlechte zu verbessern, denn das wird ewig dauern.

Glauben Sie nicht, dass Ihr Weltbild das Unverständnis und den Hass zwischen den Völkern nur vergrößert?

Nein, es ist die Wahrheit. Und kommen Sie mir jetzt nicht damit, dass es denen nur an Bildung fehlt.

Mister Nugent, was halten Sie von Gerhard Schröders Kritik an George W. Bushs Angriffsplänen auf Irak?

Er ist ein Punk. Ein Feigling. Wer nicht hilft, diesen Scheißkerl Saddam Hussein zu stoppen, der unterstützt ihn. Ich glaube, Schröder hat seine Lehre vom Holocaust noch nicht richtig gelernt. Er sollte noch mal anfangen „Mein Kampf“ richtig zu lesen, um sich zu erinnern, was aus Terror werden kann.

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